Monatsbericht September 2026
Der September 2026 präsentierte sich deutlich wärmer und trockener als das langjährige Mittel, bot aber dennoch eine abwechslungsreiche Mischung aus spätsommerlichen Phasen und ersten herbstlichen Tendenzen.
Temperatur/Luftdruck
- Der
Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 16,1 °C ganz
erheblich über dem Schnitt (normal
14,4 °C).
Es gab 25 warme Tage (normal 15), 12 Sommertage (normal 4) und 2 heiße Tage (normal keinen). Allein das sagt schon alles.
Das Tagesmaximum von 32,8 °C wurde am 8.9. um 15 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 2,7 °C am 25.9. um
7 Uhr 45.
Der Luftdruck bewegte sich den ganzen Monat fast immer im Hochdruckbereich, was zu einem Schnitt von 1020,0 hPa führte.
Erwähnenswert:
So wie im August konnte es logischerweise nicht mehr
weitergehen, doch auch der September präsentierte sich in der ersten
Monatshälfte eher als Sommermonat. Denn in diesem Zeitraum lag der
Schnitt bei 17,3 Grad, was deutlich den üblichen Monatsschnitt
von 14,4 Grad übertrifft.
Pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang
am 23. September sank dann aber die Nachttemperatur auf 5 Grad, um
später sogar noch 2,7 Grad zu erreichen.
Diesen Monat war die Zahl der Sonnenstunden sehr
erfreulich, denn mit 232 Sonnenstunden wurde das Soll von 179
Stunden deutlich überschritten.

Niederschlag/Wind
Die
Niederschlagsmenge lag mit 26,6
l/m²
mehr als deutlich unter dem Schnitt (normal
61 l/m²).
Den
höchsten Tageswert
mit 10,0 l/m²
erzielten
wir am 9. September.
Mit
7
Niederschlagstagen
lagen wir enorm unter dem Schnitt (normal
13).
Die
höchste Windgeschwindigkeit
wurde am 9. September um 0 Uhr 30 mit 50
km/h
gemessen
(windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit
lag mit 5,0 km/h noch im Normalbereich und der Wind wehte
fast nur aus Nordwest.
Die Windmenge war im September überschaubar, denn wir hatten nur 2 Tage mit heftigen Böen (normal 3).
Interessant am Rande
In der ersten Monatshälfte wurden zumindest 24,8 l/m²
erreicht, die extreme Trockenheit war also zunächst mal überwunden.
Doch dann war Regen Mangelware, denn es kam bis Monatsende bei nur 7
Regentagen kaum Niederschlag dazu. Die Folge war ein
Niederschlagsmangel von 46,3 %.
Gut für Spaziergänger, schlecht für
die Natur.
Sonstige Wetterereignisse:
Es gab 2 Tage mit Gewittern und 3 Tage mit Nebel, wobei sich der Nebel bereits bis zum Mittag auflöste.
Gesamteindruck
Nach dem Super-Sommermonat
August startete der September in den ersten Tagen ebenfalls mit
Maximaltemperaturen von bis zu 30 Grad hochsommerlich warm. Am 8.
September kam es, nachdem die Temperatur sogar 32,8 Grad erreicht
hatte, gegen Mitternacht zu einem schweren Gewitter und am 9.
September zu heftigem Niederschlag.
Nun floss vorübergehend kalte
Meeresluft in unseren Raum, die Nachttemperatur sank auf 8 Grad und
auch untertags wurden nur 18 Grad erreicht. Aber bereits ab dem 11.
September stieg die Temperatur wieder deutlich an und der
Sonnenschein nahm zu.
Am 15. September kletterte nach Nebelauflösung
die Temperatur auf 27,3 Grad, der Spätsommer schien nochmals
zurückzukommen. Aber ab dem 21. gewannen herbstliche Werte die
Oberhand. Die Maximaltemperatur sank trotz leichten Sonnenscheins auf
Werte zwischen 16 und 21 Grad. Das sollte aber nicht so bleiben. Denn
hoher Luftdruck, der in ganz Süddeutschland herrschte, schaufelte
Warmluft aus dem Süden in unseren Raum und wir konnten in den
letzten Tagen bei wolkenlosem Himmel noch Werte von fast 28 Grad
genießen.
Insgesamt betrachtet
war der September eher ein Spätsommermonat mit hohen Temperaturen,
wenig Niederschlag und einer großen Zahl an Sonnenstunden.



