15,4 °C
4,8 km/h

Monatsbericht September 2023

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 17,6°C ganz massiv über dem Schnitt (normal 14,4°C).

Es gab 26 warme Tage (normal 13), 17 Sommertage (normal 4) und 3 Tropentage (normal keinen).

Das Tagesmaximum von 30,6 °C wurde am 12. um 16 Uhr 05 erreicht,die Minimaltemperatur betrug6,2°C am 25. um 7 Uhr 20.

Der Luftdruck verlief bis zum 20. September fast ständig im Hochdruckbereich und bereits 3 Tage später wurden wieder hohe Luftdruckwerte erreicht, was zu einem Schnitt von 1017,1 hPa führte

Erwähnenswert:

Die erste Monatshälfte war außergewöhnlich warm, denn es wurden in diesem Zeitraum bereits 12 Sommertage und 3 Tropentage erzielt und der Schnitt lag bei 19,4 Grad. Dieser Wert entspricht einem warmen August, aber nicht einem September. Am Monatsende erwies sich dieser September als wärmster September seit 1983. Erstaunlich, dass bei diesen Temperaturverhältnissen kein einziges Gewitter auftrat (normal eines).

Der Monat bescherte uns 253 Sonnenstunden (normal 179), ein Wert, der das Herz von Freiluftfanatikern um diese Jahreszeit höher schlagen ließ. Besonders erfreulich die 14 Tage mit 10 Sonnenstunden oder mehr und dass es keinen Tag völlig ohne Sonnenschein gab.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 16,6 /m² extrem unter dem Schnitt (nur 29 % des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 8 l/m² erzielten wir am 22. bei leichtem Regen zwischen 4 Uhr und 13 Uhr.

Mit 8 Niederschlagstagen, davon 4 nur Nieseln oder Nebelnässen, lagen wir extrem unter dem Schnitt (normal 13).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 21. um 23 Uhr 55 mit 41 km/h gemessen (windgeschützte Lage),

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 5,1km/h sehr niedrig und der Wind wehte großenteils aus Osten

Interessant am Rande:

In der ersten Monatshälfte war Niederschlag ein Fremdwort, denn es waren gerade mal 2,2 l/m² gefallen. Trockener geht es nicht. Da kam der erste merkliche Niederschlag am 18. September mit wenigstens 5 l/m² gerade recht, doch das Minus war immer noch schwerwiegend, waren doch damit erst 12,5% des Monatsniederschlags gefallen. Selbst bis Monatsende wurde nur 29 % des üblichen Niederschlags erreicht. Damit war der Monat nach September 2006, der nur 7 l/m² aufwies, der niederschlagsärmste Monat.

Die Windmenge war im September äußerst gering und wir erzielten auch nur 2 Tage mit kurzzeitigen Böen(normal 3).

Gesamteindruck

Der September startete nach dem eher kühlen Augustende freundlich und bereits am 2. September kam es zum ersten Sommertag des Monats bei nahezu wolkenlosem Himmel, der Spätsommer war zurückgekehrt. Ein kräftiges und ortsfestes Hoch über ganz Deutschland sorgte dafür, dass diese erfreuliche Wetterlage langfristig erhalten blieb und am 10. September in einem Tropentag mit 30 Grad gipfelte. Dieses hochsommerliche Wetter im Herbst hielt über die Monatshälfte hinaus durch und erst am 18. September bahnte sich ein spürbarer Wandel an. Seit langer Zeit fiel mal wieder geringer Niederschlag und die Zeit der ständig aufeinander folgenden Tropen- und Sommertage war zunächst mal vorbei. Auch die Nachttemperatur wurde erstmals einstellig. Noch deutlicher machte sich das starke Tief über der Nordsee ab dem 22. September bemerkbar, denn es setzte erneut Regen ein und die Tagestemperatur ging auf 16 Grad zurück. Nachdem wir fast drei Wochen lang ausgesprochen verwöhnt wurden, rief der astronomische Herbstanfang keine Begeisterungsstürme hervor. Das Wetter zeigte sich mit 16 Grad eher kühl und die Sonne machte sich rar. Einen erneut spätsommerlichen Aufschwung erlebten wir in der letzten Woche, als nach inzwischen niedrigen Nachttemperaturen nochmals ein massives Hochdruckgebiet viel Sonnenschein und erneut höhere Tagestemperaturen herbeiführte. Mit Sommertagen am 28. und 29. September ging dieser außergewöhnliche Monat zu Ende.

Insgesamt betrachtet erwies sich der Monat als wärmster September der letzten 40 Jahre, zeigte sich sehr trocken und sonnenscheinreich.

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