Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 14,5 °C fast im Schnitt (normal 14,4 °C).
Es gab 14 warme Tage (normal 13), 3 Sommertage (genau im Schnitt) und keinen kalten Tage (normal einen).
Das Tagesmaximum von 26,6 °C wurde am 1. um 13 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug3,9 °C am 20. um 6 Uhr 15.
Der Luftdruck bewegte sich bis zum 20. ständig im Hochdruckbereich, was zu einem Schnitt von 1019,1 hPa führte
Erwähnenswert:
Das erste Monatsdrittel war geringfügig zu kalt, doch dann erfolgte die Aufholjagd, die zunächst bis zum 16. anhielt. Danach mussten wir uns mit deutlich tieferen Temperaturen begnügen, die aber trotzdem noch jahreszeitgemäß waren. Die Gewittersaison war damit auch vorbei, denn es trat kein einziges Gewitter mehr auf (normal eines).Mit 3 Nebeltagen kamen wir recht gut weg (normal 6).
Obwohl es ein richtig schöner Herbstmonat war, konnte der September bei den Sonnenstunden nicht so recht überzeugen. 6 Tage mit 8 Stunden Sonne oder mehr waren schon etwas wenig. Konnten wir vergleichsweise im Jahr 2016 stolze 17 Tage mit 8 Sonnenstunden erreichen. So lag denn auch die Gesamtzahl an Sonnenstunden mit 138 erkennbar unter dem Schnitt (normal 179).
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit nur 29,2 l/m² extrem unter dem Schnitt (nur 49% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 10,2 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 23. bei Niederschlag zwischen 8 Uhr und 12 Uhr.
Mit lediglich 10 Niederschlagstagenlagen wir deutlich unter dem Schnitt (normal 13), zumal nur 2 Tage merklichen Niederschlag aufwiesen.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 30. um 3 Uhr 55 mit 48 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 5,7 km/h sehr niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Nordwest
Interessant am Rande:
Der September schickte sich an, ähnlich wie der Juli, erneut zu trocken zu werden, waren bis zum 21. doch erst 21% des üblichen Monatsniederschlags gefallen. Auch danach konnte der Mangel nur geringfügig ausgeglichen werden.
Fast bis Monatsende blieben wir vor Stürmen verschont und erst am 30. trat der erste Herbststurm auf. Die Windmenge war so niedrig wie selten im September.
Gesamteindruck
Der meteorologische Herbstanfang zeigte sich spätsommerlich warm, auch wenn die Nachttemperatur langsam einstellig wurde und sich damit der Herbst vorsichtig ankündigte. Nach einem beinahe-Sommertag mit 24,9 Grad am 4. kam es tags darauf zu einem Temperatursturz auf nur noch 16 Grad. Am 7. setzte dann auch erstmals in diesem Monat leichter Regen ein und die Temperatur war weiter im Sinkflug. Diese Durststrecke hinsichtlich der Temperatur, auf der schon mal eine Tiefsttemperatur von 6 Grad erreicht wurde, endete erst am 10. Am nächsten Tag meldete sich der Spätsommer zurück und ließ bei meist nur leichter Bewölkung die Werte am 15. und 16. nochmals auf über 25 Grad steigen. Irgendwann musste nach sieben wunderschönen Tagen ein Umschwung einsetzen und das war am 17. bei deutlichem Temperaturrückgang und nahezu ganztägiger Bewölkung der Fall. Denn das Hoch „Hanneke“ über den Britischen Inseln lenkte am 18. Kaltluft zu uns, die sich nur langsam erwärmte, aber als Ausgleich ganztägigen Sonnenschein und am 21. sogar doch noch spätsommerliche Temperaturen ermöglichte. Pünktlich zum astronomischen Herbstbeginn setzte am 23. nach 13 niederschlagsfreien Tagen dringend benötigter Regen ein. Eher unbeständig, aber mit erneut steigenden Temperaturen und einem ersten Herbststurm am 30. endete der Monat..
Insgesamt betrachtet war der September ein erfreulich schöner Spätsommermonat, obwohl einige Temperaturdellen ertragen werden mussten.