Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 12,7°C erheblich unter dem Schnitt (normal 14,3 °C).
Es gab keinen kalten Tage (normal einen), nur 7 warme Tage (normal 12) und keinen Sommertag (normal 3)
Das Tagesmaximum von 22,9 °C wurde am 5. um 14 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 4,7 °C am 22. um 6 Uhr 10.
Der Luftdruck wies im Monatsverlauf starke Schwankungen auf, was zu einem Schnitt von 1016,7 hPa führte
Erwähnenswert:
Die Hitze des August fand gleich zu Monatsbeginn ein abruptes Ende, der Herbst war pünktlich angekommen. Mit einem Schnitt von nur 13,0 Grad bis Monatsmitte war es deutlich zu kühl. Vor Gewittern brauchte man sich nicht mehr zu fürchten (normal eines). Lediglich ab dem 23. war ein Hauch Altweibersommer zu verspüren.
Die erste Monatshälfte wies ein massives Sonnenscheindefizit auf, das auch bis Monatsende nicht mehr ausgeglichen wurde. Das lag auch an an 11 Nebeltagen (normal 5). Nur 2 Tage mit 8 Stunden Sonne waren für einen September einfach zu wenig, wenn man, wie 2016, auch 17 Tage mit 8 Stunden erreichen konnte.
Das Monatsende zeigte eine traurige Bilanz: nur 108 Stunden (normal 179), ein Defizit von 40 %.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 53,4 l/m² unter dem Schnitt (14% weniger als üblich) . Den höchsten Tageswertmit 24,0 Litern erzielten wir am 1. bei ganztägigem Niederschlag.
Mit 16 Niederschlagstagen lagen wir etwas über dem Schnitt (normal 13).
Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 13. um 13 Uhr 10 mit 39km/h gemessen (windgeschützte Lage). Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,3 km/h im unteren Normalbereich und der Wind wehte überwiegend aus Nordwest
Interessant am Rande:
Zunächst schien Regenmangel ein Fremdwort zu sein, waren doch bis Monatsmitte bereits 76% des Monatsniederschlags gefallen, wenn auch zum Teil nur in kleinsten Mengen. Doch ab dem 19. blieb weiterer Niederschlag aus und der Monat war letztlich deutlich zu trocken.
Die Windmenge war für September eher gering und wir erzielten 4 Tage mit 30 km/h oder mehr (normal 2).
Gesamteindruck
Der meteorologische Herbstanfang startete mit einem Temperatursturz um 10 Grad und ganztägigem Regen mit beachtlichen 24 l/m². Doch bereits am 3. beruhigte sich das Wetter wieder und die Temperatur kletterte auf 20 bis 23 Grad. Aber die Nächte wurden mit etwa 8 Grad bereits relativ kühl. Nach diesem kleinen Lichtblick bei den Maximalwerten bescherte uns das Wetter am Wochenende leider recht kühles Wetter. Und als ob das nicht genug wäre, setzte am 13. stürmischer Wind mit Regen ein. Das Sturmtief „Sebastian“ ließ die Hoffnung auf einen schönen Altweibersommer schwinden und bescherte uns am 14. einen erneuten Temperatursturz von 19 Grad auf nur noch 10 Grad. Wir blieben allerdings von den hohen Windgeschwindigkeiten, die im Norden auftraten, verschont. Wechselhaft mit Schauern und wenig Sonne ging es bis zum 20. weiter. Endlich bescherte uns bis Monatsende ein kräftiges Hoch ab dem 21. freundliches, sonniges Herbstwetter bei Temperaturen, die zum Teil auf 20 Grad anstiegen. Insgesamt betrachtet war der September in weiten Teilen kein schöner Herbstmonat: deutlich zu kalt mit viel zu wenig Sonnenschein.