Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 14,3°C nahezu im Schnitt (normal 14,4°C).
Es gab 14 warme Tage (normal 13), 5 Sommertage (normal 3) und keinen kalten Tag (normal einen)
Das Tagesmaximum von 29,2°C wurde am 10. um 14 Uhr 30 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 2,2°C am 20. um 7 Uhr 15.
Der Luftdruck bewegte sich, ausgenommen das letzte Monatsdrittel, überwiegend im Hochdruckbereich und wies einen Schnitt von 1014,9 hPa auf
Erwähnenswert:
Im ersten Drittel war der Monat eindeutig noch nahezu hochsommerlich geprägt und die Temperaturen lagen 12 Tage in Folge weit über dem Schnitt. Umso krasser war der Temperatursturz am 12. spürbar, der aber nach 3 Tagen bereits wieder überwunden war. Klar, dass die Temperaturen ab Monatsmitte dennoch stetig nach unten wiesen. Insgesamt war dieser Sommer, der ja am 21. endete, mit einem Schnitt von 18,4 Grad deutlich wärmer als die beiden letzten Sommer (2011 mit 17,7 Grad und 2010 mit 17,4 Grad).
Die Sonnenscheindauer war etwas dürftig. 10 Stunden Sonne wurden nur an einem Tag erreicht, dafür zumindest 6 Tage mit 9 Stunden und allerdings auch 4 Tage mit nur einer Stunde Sonne oder weniger. Kein Wunder, dass wir mit 148 Stunden vom Soll (normal 179) deutlich entfernt waren.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 37,2l/m² markant unter dem Schnitt (nur 61% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 16,2 Litern erzielten wir am 27. - bei bei einem Starkregen zwischen 2 Uhr und 5 Uhr.
Mit 13 Niederschlags tagen lagen wir exakt im Schnitt.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. um 17 Uhr 20 mit 54,7km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,1 km/h im Normalbereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Nordwest
Interessant am Rande:
Das erste Monatsdrittel zeigte sich überaus trocken. Bis zum 10. war gerade mal ein Liter Regen gefallen und auch zur Monatsmitte waren erst 4 l/m² erreicht. Das machte sich am niedrigen Wasserstand von Wörnitz und Donau (62cm) bemerkbar. Erst gegen Monatsende konnte das Defizit durch einen stärkeren Niederschlag am 27. etwas verringert werden.
Mit nur 4 Nebeltagen (normal 5) waren wir recht gut bedient.
Der Monat war zusammen mit August der bisher windärmste des Jahres und wies nur 4 Tage mit 30 km/h oder mehr auf.
Gesamteindruck
Der meteorologische Herbstanfang gestaltete sich etwas kühl und mit leichtem Niederschlag. Doch bereits ab dem 3. erreichte das Thermometer sommerliche Werte, allerdings bei recht geringem Sonnenschein. Doch ab dem 7. bescherte uns das kräftige Hoch „Dennis" ganztägigen Sonnenschein bei Werten von 25°C und mehr. Die größte Steigerung konnten wir am 10. mit einem Maximum von 29,2°C genießen. Am 11. deutete sich gegen Abend ein massiver Wandel an. Ein Gewitter zog nördlich an Donauwörth vorbei, doch wir bekamen nur minimalen Niederschlag, jedoch heftigen Sturm zu verspüren. Aber dann erfolgte am 12. der erwartete Temperatursturz von 29 Grad auf nur noch 15 Grad. Diese merkliche Abkühlung hielt bei vor allem recht kalten Nächten (am 14. nur 2,6 Grad) bis zum 15. an. Danach ging es mit den Temperaturen wieder bergauf und es gipfelte in einem erneuten Sommertag am 18. Dass es so nicht weitergehen konnte, erlebten wir am 19. Die Temperatur sank erneut stark ab und dringend nötiger Regen fiel, wenn auch immer noch nicht in ausreichender Menge. Das Monatsende klang mit herbstlichen Temperaturwerten aus.
Insgesamt betrachtet war der September bei erheblichem Niederschlagsmangel eher sommerlich geprägt und zeigte sich erst im letzten Drittel herbstlich.