22,2 °C
8,0 km/h

Monatsbericht September 2011

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,9°C deutlich über dem Schnitt (normal 14,4°C).

Es gab 22 warme Tage (normal 13), 6 Sommertage (normal 3) und erwartungsgemäß keinen heißen Tag, aber auch noch keinen kalten Tag (normal 1).

Das Tagesmaximum von 29,8 °C wurde am 11. um 15 Uhr 45 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,1 °C am 21. um 6 Uhr 45.

Der Luftdruck bewegte sich überwiegend im Hochdruckbereich und zwar besonders stark gegen Monatsende. Daraus resultierte eine stabile Schönwetterlage und ein Schnitt von 1015,8 hPa

Erwähnenswert:

Der Monat zeigte sich im ersten Drittel sommerlich mit einem Temperaturschnitt, der bis zum 11. stolze 3,4°C über dem Schnitt lag. Überraschend waren auch die Maximaltemperaturen, die am 11. 29,8°C erreichten. Dies war ein Wert, der erstmals seit September 2009 in dieser Höhe auftrat. Somit hätten wir beinahe im September so wie 2009 noch einen heißen Tag (es fehlten genau 0,2°C) erreicht. Bemerkenswert auch, dass vom 1. bis 17. (ausgenommen den 15.) die Temperaturen ständig über dem Schnitt lagen. Nach einem Tiefpunkt im Zeitraum vom 18. bis 21. baute sich dann eine beständige spätsommerliche Wetterlage auf, die 9 Tage lang andauerte.

Nicht ganz so üppig war die Sonnenscheindauer. Waren doch zur Monatsmitte erst 37% des üblichen Sonnenscheins erreicht. Erst danach erfolgte eine Aufholjagd und wir erreichten schließlich 159 Sonnenstunden (normal 179).

Dieses Minus war bedingt durch 6 Tage mit weniger als 2 Stunden Sonne und auch dadurch, dass die maximale Sonnenscheindauer an keinem Tag 9 Stunden überschritt.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 78,4 l/m² merklich über dem Schnitt (28% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 22,2 Litern erzielten wir am 4. - bei einem Starkregen zwischen 20 und 21 Uhr.

Mit 20 Niederschlagstagen lagen wir deutlich über dem Schnitt (normal 13), wobei allerdings 8 Tage durch Nebelnässen zustande kamen.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. um 20 Uhr mit 48,3 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 5,5 km/h sehr niedrig. Die vorherrschende Windrichtung war Ost-Südost

Interessant am Rande:

Der Monat zeigte sich im ersten Drittel recht niederschlagsreich. Bedingt durch zwei Starkregenfälle war bis zum 7. schon 86% des Monatsniederschlags gefallen und am 18. wurde das Soll bereits überschritten. Dafür setzte ab dem 19. eine Trockenphase ein, die bis zum Monatsende (Nebelnässen ausgenommen) anhielt.

Die für September relativ hohen Temperaturen sorgten bei größerer Luftfeuchtigkeit für eine erhöhte Gewitterneigung. So traten bis Monatsende 4 Gewitter (normal 1) auf.

Die kühleren Nächte nach Monatsmitte waren dafür verantwortlich, dass 9 Nebeltage auftraten, was für September ziemlich viel ist (normal 5 Nebeltage). Allerdings löste sich der Nebel in der Regel spätestens bis zur Mittagszeit auf.

Ausgesprochen niedrig war in diesem Monat die Windmenge und so wurde der Monat zum bisher windärmsten des Jahres. So traten auch nur an 3 Tagen Geschwindigkeiten über 30 km/h auf.

Gesamteindruck

Der meteorologische Herbstanfang begann zunächst mit angenehmen Temperaturen und etwas Sonnenschein. Doch bereits am 2. setzte um die Mittagszeit urplötzlich Starkregen (maximale Regenrate 135 Liter) ein und ein rein lokales Gewitter zog unerwartet auf.

Nachdem es am 3. nochmals richtig hochsommerlich wurde, nahte am 4. nach einem erneut schwül-warmen Tag am Abend ein Gewitter, abermals verbunden mit Starkregen. Am 6. war nach Nebelauflösung ein Übergang zu angenehmen Temperaturen zu verzeichnen.

Die nächsten zwei Tage gestalteten sich dann aber recht unbeständig und eher herbstlich kühl. Doch dann kam am 10. nach Nebelauflösung der Sommer zurück und die Temperaturen erreichten am 11. einen neuen Höhepunkt. Ab dem 14. ging es etwas bescheidener und herbstlicher weiter, doch es blieb weiterhin angenehm sonnig bei allerdings teilweise niedrigen Nachttemperaturen (am 15. und 16. nur etwa 7°C).

Ein seit dem 16. fallender Luftdruck (minimaler Druck 1003 hPa am 18.) zeigte uns dann am 18., dass es auch anders sein kann: stürmischer Wind, Gewitter und anhaltender Regen sorgten für einen ungemütlichen Sonntag. Nach einem recht kalten Tag am 19. besserte sich das Wetter zusehends und ab dem 23. hielt dann der „Altweibersommer“ in Hochform Einzug und wir konnten bis zum Monatsende bei einer stabilen Schönwetterlage einen „Sommerausklang“ mit Temperaturen bis zu 25°C genießen.

Insgesamt betrachtet war der Monat recht windstill, deutlich zu warm und vor allem in der 2. Monatshälfte höchst beständig.

← Zurück zur Übersicht