22,3 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Oktober 2018

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 10,6 °C deutlich über dem Schnitt (normal 9,6 °C).

Es gab 10 warme Tage (normal 5), einen Sommertag (normal keinen),3 kalte Tage (normal 7) und einen Frosttag (normal 2).

Das Tagesmaximum von 25,2 °Cwurde am 12. um 15 Uhr 05 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-0,9 °C am 22. um 7 Uhr 15.

Der Luftdruck bewegte sich bis zum 25. im Hochdruckbereich, um dann rasant auf den Tiefststand des Jahres zu sinken. Dadurch war der Schnitt mit 1018,2 hPa nicht mehr ganz so hoch

Erwähnenswert:

Wie langsam schon gewohnt, erwies sich das Wetter bis über die erste Monatshälfte hinaus als spätsommerlich geprägt und erheblich zu warm. Diese Schönwetterperiode hielt bis zum 22. an, auch wenn sich ab dem 12. die Temperatur täglich immer weiter nach unten bewegte.

Von einem goldenen Oktober erwarten die Menschen Sonnenschein und damit wurden wir diesen Monat mehr als verwöhnt. 7 Tage mit 8 Stunden Sonne sind im Oktober selten. Man muss bis zum Jahr 2006 zurückgehen, um eine derartige Ausbeute an Sonnenstunden vorzufinden.

Dies war auch der Tatsache zu verdanken, dass wir nur 8 anstatt der üblichen 11 Nebeltage aufzuweisen hatten und somit 129 Sonnenstunden erzielten (normal 104).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 42,0l /m² erheblich unter dem Schnitt (nur 74% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 27,6 Litern erzielten wir am 28. bei Dauerregen von 0 Uhr bis 15 Uhr.

Mit nur 9 Niederschlagstagen lagen wir erheblich unter dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 24. um 11 Uhr 30 mit 43km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 5,8 km/h äußerst niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Nordwest

Interessant am Rande:

Regen war im Oktober fast bis Monatsende Mangelware. Bis zum 24. kam es außer einem geringfügigen Regen am 9. zu keinem Niederschlag, der Wasserstand der Donau sank am 22. mit nur 16 cm auf einen Tiefststand. So verzeichneten wir mit 14 Tagen und 22 Stunden die bisher längste Trockenperiode des Jahres.

Die Windmenge war so gering wie sehr selten im Oktober und es traten auch nur 2 Tage mit 30 km/h oder mehr auf (normal 2).

Gesamteindruck

Der Oktoberstart ließ uns die spätsommerlichen Gefühle schnell vergessen, denn die Nachttemperatur wurde einstellig und auch am Tag war es recht kühl. Eine Änderung bahnte sich am 4. an, als nach Nebelauflösung die Temperatur bei wolkenlosem Himmel am 5. bereits deutlich anstieg, um am 7. dann 23,5 Grad zu erreichen. Wir konnten uns also an wunderbaren spätsommerlichen Tagen erfreuen. Leider verhinderte dann drei Tage lang nahezu ganztägiger Nebel, die sich abzeichnende herbstliche Laubfärbung zu genießen. Ab dem 11. wurde der Oktober dann jedoch wieder mal „golden“. Bei ganztägigem Sonnenschein und einem Himmel, den kein Wölkchen trübte, wurde es spätsommerlich warm. Dabei erzielten wir am 11. mit 25,2 Grad sogar einen Sommertag, ein eher seltenes Ereignis im Oktober. Am 23. zeichnete sich ein Ende dieser langen Schönwetterperiode ab, wir waren im Herbst angekommen und am 24. wirbelte Sturmtief „Sieglinde“ bei bedecktem Himmel die Blätter von den Bäumen. Am 27. und vor allem am 28. setzte endlich dringend erforderlicher Dauerregen ein, der das Niederschlagsdefizit milderte.

Insgesamt betrachtet war der Oktober deutlich zu warm, wies einen hohen Niederschlagsmangel auf, aber einen deutlichen Überschuss bei den Sonnenstunden.

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