13,0 °C
1,6 km/h

Monatsbericht Oktober 2012

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 8,8°C deutlich unter dem Schnitt (normal 9,7°C). Es gab noch 2 warme Tage (genau im Schnitt), 8 kalte Tage (normal 6) und 4 Frosttage (normal 3) Das Tagesmaximum von 22,9°C wurde am 6. um 15 Uhr 15 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -2,4°C am 29. um 8 Uhr 45. Der Luftdruck bewegte sich bis zum 23. häufig im Hochdruckbereich. Erst ab dem 23. trat ein massiver Druckabfall auf. (Monatsschnitt: 1013,1 hPa)

Erwähnenswert:

Der Monat wies große Temperaturschwankungen auf, vor allem zwischen Monatsanfang und Ende Nach einer langen Durststrecke vom 7. bis zum 16. brachte ab dem 17. das Hoch „Kourosh“ sogar einen Hauch von Sommer zurück. Allerdings konnten wir Temperaturen von 26,9 Grad wie auf dem Hohen Peißenberg nicht erzielen. Schade nur, dass Dauernebel ab dem 20. ein Andauern des Altweibersommers bei uns zunichte machte und die niedrigen Temperaturen der letzten Tage den Schnitt massiv drückten.

In den beiden ersten Monatsdritteln konnte man mit der Sonnenscheindauer einigermaßen zufrieden sein. Leider wurden uns dann ab dem 20. fast 5 Tage in Folge ohne jeglichen Sonnenschein zugemutet. Dies verschlechterte die Bilanz des Monats deutlich. So fiel das Ergebnis gemischt aus: 10 Tagen ohne Sonnenschein standen wenigstens 7 Tage mit 6 Stunden Sonne oder etwas mehr gegenüber. Dennoch konnte mit 89 Stunden das Soll von 104 Stunden nicht erreicht werden.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 51 l/m² unter dem Schnitt (nur 89% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 14,6 Litern erzielten wir am 12. - bei bei einem Starkregen um 16 Uhr 30- Mit 16 Niederschlagstagen lagen minimal über dem Schnitt (normal 14). Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 4. um 14 Uhr 20 mit 37 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6 km/h im Normalbereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Ost-Südost

Interessant am Rande:

Wie im letzten Monat auch zeigte sich das erste Monatsdrittel äußerst niederschlagsarm. Erst ein massiver Regenguss am 12. bei gleichzeitigem Gewitter ließ das Defizit etwas schwinden. Dennoch war der Monat letztlich immer noch zu trocken. Der Nebel schlug wieder etwas heftiger zu und anstatt der üblichen 11 Tage mussten wir 14 Tage mit Nebel in Kauf nehmen. Überraschend zeigte sich der Monat noch windärmer als die Vormonate und nur an 3 Tagen wurden Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr erreicht.

Gesamteindruck

Nach einem etwas trüben Oktoberstart konnten wir den Tag der Deutschen Einheit bei meist strahlendem Sonnenschein feiern. Auch danach ging es bis zum 6. bei viel Sonne mit spätsommerlichen Temperaturen weiter. Danach erfolgte allerdings ein massiver Wandel. Erzielten wir tags zuvor noch nahezu 23°C, sank die Temperatur im Verlauf des 7. bei Regen vorübergehend auf 10°C ab. Dieses niedrigere und in den Folgetagen für die Jahreszeit fast zu niedrige Temperaturniveau blieb uns (Tiefpunkt am 15.) bis zum 16. erhalten. Doch dann kam das, was man immer wieder als „goldenen Oktober“ bezeichnet. Bei nach Nebelauflösung ganztägigem Sonnenschein war Aktivitäten in der freien Natur keine Grenzen gesetzt. Leider beendete ganztägiger Nebel ab dem 20. die Freude am bunten Laub und diese ungute Lage hielt bis zum 24. an. Ein massiver Wetterwandel vollzog sich am 27. Nach extremem Luftdruckabfall gelangte Kaltluft aus dem Norden zu uns. Ein überraschender Wintereinbruch war die Folge, der in seinem Geleit den ersten Frost und Schneefall mit sich brachte.

Insgesamt betrachtet war der Oktober in den beiden ersten Dritteln ein angenehmer Herbstmonat mit insgesamt zu wenig Niederschlag und einem überraschenden Wintereinbruch am Monatsende..

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