22,3 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Oktober 2008

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 8,5°C erheblich unterdem Schnitt (normal 9,8°C).

Es gab noch 2 warme Tage (normal einen), allerdings bereits auch 8 kalte Tage (normal 5) sowie 3 Frosttage (normal 2)

Das Tagesmaximum von 20,4 °C wurde am 21. um 15 Uhr 45 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -0,8 °C am 31. um 3 Uhr 10. Der Luftdruck lag überwiegend im hohen Bereich (Schnitt: 1017,8 hPa). Ein starker Druckabfall erfolgte vom 25. (1034 hPa) bis zum 30. (993 hPa)

Erwähnenswert:

Trotz einer Temperaturdelle am 3. und 4. war die erste Monatshälfte mit einem Schnitt von 11,1°C überdurchschnittlich warm. Erst die 2. Monatshälfte senkte dann, trotz einer erneuten Temperaturspitze am 21. den Schnitt ganz erheblich. Dennoch konnten wir im Vergleich zum Oktober des Vorjahres, der recht kalt war (Schnitt 8,0°C) durchaus noch zufrieden sein.

Die Sonnenscheindauer war erneut eher mager. Mit Schuld daran waren 18 Nebeltage (normal 10). Nur 3 Tage mit 8 Stunden Sonne sprechen für sich. (im Jahr 2003 waren es immerhin 7 Tage, letztes Jahr 6 Tage). Dagegen mussten wir uns mit 16 Tagen abfinden, an denen sich die Sonne nur 2 Stunden oder weniger sehen ließ (gar kein Sonnenschein an 11 Tagen) .

So lag die Gesamt-Sonnenscheindauer mit 89 Stunden erkennbar unter dem Schnitt (normal 104 Stunden).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 39,6 l/m² erheblich unter dem normalen Wert (nur 66% des üblichen Regens). Den höchsten Tagesniederschlag mit 12,4Litern erzielten wir am 16. - zwischen 11 und 18 Uhr.

Mit 26 Regentagen (normal 13) wurde der Schnitt dagegen auffällig überschritten. Berücksichtigt werden muss aber, dass 14 Niederschlagstage nur durch Nebelnässen zustande kamen, es sich also nur um 12 „echte" Niederschlagstage handelte.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 1. um 12 Uhr 25 mit 46,7km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 6,2 km/h und lag damit erneut im unteren Normalbereich. Dabei blies der Wind vorherrschend aus Ost-Südost

Interessant am Rande:

Die erste Monatshälfte wies tägliche Niederschläge auf (14 Niederschlagstage bis zum 15), auch wenn es an 10 Tagen nur Nebelnässen war. Trotzdem fiel bis Monatsmitte gerade mal ein Gesamtniederschlag von 5,6 l/m², es war also extrem trocken. Erst die ergiebigeren Niederschläge zum Monatsende holten dann das enorme Defizit etwas auf.

Dennoch ist bemerkenswert, dass bis jetzt 3 niederschlagsreichen Monaten (Januar, März und April) 7 eher niederschlagsarme Monate gegenüberstehen.

Der Windverlauf erwies sich größtenteils als sehr ruhig. Nur an 3 Tagen traten Windgeschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf. So verlief dieser Monat ähnlich windarm wie der Vormonat.

Gesamteindruck

Nach starkem Luftdruckfall begann der Monat recht stürmisch und das Wetter am Tag der Deutschen Einheit war mit einer Maximaltemperatur von 9°C nicht gerade einladend. Auch in den folgenden Tagen mussten wir zumindest nachts mit fast winterlichen Temperaturen vorlieb nehmen (1,7°C Tiefsttemperatur am 5.). Doch ab dem 6.stellte sich nach deutlichem Luftdruckanstieg eine angenehme, herbstliche Wetterlage ein. Die Tagestemperaturen stiegen auf über 18°C an und erreichten am 14. sogar 20°C. Allerdings verhinderte Nebel, der sich erst gegen Mittag oder auch erst am Nachmittag auflöste, eine höhere Sonnenstundenzahl. Diese milde Witterung blieb uns bis zum 16. erhalten. Hier sorgte der erste ergiebigere Regenguss des Monats für etwas Abkühlung. Nach erneutem Luftdruckanstieg kam es dann am 18. bereits zum ersten Nachtfrost (normal am 30.10., letztes Jahr allerdings auch schon am 20.10.). Im Gegenzug konnten wir die nächsten Tage meist ganztägigen Sonnenschein (der 18. mit 8,5 Stunden sonnigster Tag des Monats) und damit schöne Herbsttage genießen. Erst am 21., der mit 20,4°C nochmals so richtig auftrumpfte, deutete sich ein Wechsel an. Am nächsten Tag war es dann soweit: Regen und ein Temperatursturz ließ ahnen, dass die angenehmen Herbsttage vorüber sind.. Bis zum Monatsende bewegten sich dann die Temperaturen auf recht niedrigem Niveau und es fielen vermehrt Niederschläge.

Insgesamt betrachtet war der Monat in der ersten Hälfte warm und niederschlagsarm. Die 2. Hälfte zeigte sich dann jahreszeitgemäß.

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