15,4 °C
3,2 km/h

Monatsbericht Oktober 2004

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 10,2°C über dem langjährigen Schnitt von 9,7 °C und brachte es doch noch auf 2 warme, aber auch bereits auf 4 kalte Tage. Dagegen war kein einziger Frosttag zu verzeichnen (normal 3).

Das Tagesmaximum von 23,4°C wurde am 5. um 16 Uhr 26 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 1,1°C am 13. um 6 Uhr 34.

Der Luftdruck schwankte im Bereich von 999 hPa bis 1024 hPa, wobei keine extremen Schwankungen auftraten

Erwähnenswert:

Bis zum 8. lagen die Durchschnittstemperaturen im Schnitt etwa bei 13°C, also nahezu 4°C über den normalen Oktoberwerten. (eine auffällige Parallele zum September)

Doch dann sank das Temperaturniveau ruckartig sogar 2°C unter die Normalwerte, wobei dann bis zum 19. die Durchschnittstemperaturen ständig unter dem Monatsschnitt lagen.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 71,6 Litern zur Abwechslung geringfügig über dem Schnitt (10 l/m² mehr als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 12,6 Litern fiel am 1. - mit Schwerpunkt in der Zeit um 16 Uhr.

Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 19 erheblich über dem Schnitt (13), allerdings waren darunter 4 Tage mit nur 0,4 l/m².

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. mit 39 km/h erreicht. (windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

Etwas ungewöhnlich waren 2 (leichte) Gewitter.

Wir hatten nur 7 Tage mit mehr als 6 Stunden Sonnenschein, im Vorjahr waren es 11 Tage. Erstaunlicherweise war der Oktober ein relativ windarmer Monat und die Zahl der Nebeltage (11) nahm erkennbar zu.

Gesamteindruck

Zu Monatsbeginn stieg das Thermometer bei immer mehr Sonnenschein täglich an, um am 5. den Höhepunkt mit über 23 °C zu erreichen. Doch dann sorgten einsetzender Regen und Tag für Tag sinkende Temperaturen für ziemliches „Schmuddelwetter" und steigende Frostgefahr.

Erst am 20. bewirkte einsetzender Föhn bis auf über 18°C steigende Temperaturen und auch die Sonne ließ sich wieder mehr blicken. (3 Tage lang sogar ganztags)

Doch in der letzten Oktoberwoche mussten wir uns dann mit niedrigeren (aber immer noch über dem Schnitt liegenden) Temperaturen begnügen und einsetzende Regenfälle sowie leichter Nebel kündigten das Ende des „Altweibersommers" an.

Insgesamt betrachtet war das Wetter in den ersten Tagen des Monats beinahe spätsommerlich angehaucht.

Doch dann machte sich die Sonne eher rar und vom „goldenen Oktober" war bei zahlreichen Niederschlagstagen (mit Ausnahme des Zeitraums 21. - 24.) nicht viel zu spüren.

Die Sonnenstundenzahl von 85 Stunden (Vorjahr 115 Stunden)war deutlich niedriger als im Vorjahr.

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