22,1 °C
8,0 km/h

Monatsbericht November 2021

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 3,2 °C erheblich unter dem Schnitt (normal 4,4 °C).

Es gab 28 kalte Tage (normal 22), 11 Frosttage (normal 9) und keinen Eistag (normal einen)

Das Tagesmaximum von 10,7 °C wurde am 2. um 11 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-3,3 °C am 24. um 3 Uhr 45.

Der Luftdruck bewegte sich bis auf Monatsanfang und Monatsende im Hochdruckbereich . Daraus ergab sich ein Schnitt von 1017,0 hPa

Erwähnenswert:

Dieses Jahr zeigte sich der November seit längerer Zeit mal wieder als typischer Novembermonat mit viel Nebel und dadurch wenig Sonnenschein. Auch der Temperaturschnitt ging eher Richtung winterliche Werte. Da ist zu erkennen, wie z.B. der November 2015 mit seinen +6,9 Grad übers Ziel hinausschoss. Beim Sonnenschein schnitt der Monat extrem schlecht ab, was auch an 15 Nebeltagen lag (normal 10). Nur an zwei Tagen wurden sechs Stunden Sonnenschein erreicht, dafür verliefen 16 Tage völlig ohne einen Sonnenstrahl. So sah dann auch die Endbilanz aus: nur 28 Sonnenstunden anstatt normal 46.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 32,6 l /m² erheblich unter dem Schnitt (nur 56% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit nur 9,6 l/m² erzielten wir am 4. bei Niederschlag zwischen 3 Uhr und10 Uhr

Mit 19 Niederschlagstagen (davon 7 nur durch Nebelnässen) lagen wir über dem Schnitt (normal 16).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 30. um 12 Uhr 30 mit 67 km/h gemessen (windgeschützte Lage),

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,7km/h niedrig und der Wind wehte hauptsächlich aus östlichen Richtungen

Interessant am Rande:

Seit September waren alle Monate zu trocken, so auch der November.

Obwohl wir 4 Schneetage zu verzeichnen hatten (normal 2), war die Menge völlig zu vernachlässigen. Die Windmenge lag für November im üblichen Bereich und es trat nur ein einziger Tag mit Sturm oder starken Böen auf (normal 4).

Gesamteindruck

Der November startete bedeckt und mit anhaltendem Regen, also für einen Grabbesuch an Allerheiligen nicht optimal. Doch schon am Tag darauf ließ sich die Sonne wieder sehen, aber im Tagesverlauf setzte Regen ein bei sinkenden Temperaturen. Diese regnerische, kühle und auch neblige Wetterlage blieb uns bei niedrigem Luftdruck bis zum 7. November erhalten. Danach versuchte die Sonne, den Hochnebel zu durchdringen, was ihr aber erst am 9. November so richtig gelang. So konnten wir trotz Nachtfrost wenigstens einen Tag lang schönes Spätherbstwetter genießen. Aber dann bestimmte unangenehmes November-Grau, also ganztägiger Nebel oder Hochnebel neun Tage lang das Bild. Erst am 19. November konnte die Sonne den Nebel für zwei Stunden durchdringen. Auch das war jedoch eine Eintagsfliege und mit Hochnebel und sinkenden Temperaturen ging es weiter. Nach einer frostigen Nacht begann der 23. November dank des Hochs „Walpurga“ bereits morgens mit wolkenlosem Himmel, die langanhaltende Nebelphase wurde aber leider nur für einen Tag unterbrochen. Am 26. November setzte nach massivem Luftdruckabfall der erste, aber kaum messbare Schneefall ein, der zwei Tage später zumindest kurzzeitig die Landschaft weiß färbte. Am Monatsletzten überraschten uns dann stärkerer Schneefall und heftigste Sturmböen.

Insgesamt betrachtet erlebten wir heuer einen doch recht typischen Novembermonat mit viel Nebel, zu wenig Sonnenschein und deutlich eher winterlichen Temperaturen.

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