14,2 °C
1,6 km/h

Monatsbericht November 2020

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 4,7 ° C etwas über dem Schnitt (normal 4,3°C).

Es gab 18 kalte Tage (normal 23), 9 Frosttage (genau im Schnitt) und einen Eistag (genau im Schnitt).

Das Tagesmaximum von 19,9 °C wurde am 2. um 15 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-5,9 °C am 30. um 8 Uhr 15.

Der Luftdruck bewegte sich bis zum 27. nur im Hochdruckbereich, was den hohen Schnitt von 1025,7 hPa zur Folge hatte

Erwähnenswert:

Es scheint sich langsam einzubürgern, dass der November im ersten Drittel noch deutlich zu warm ist. So lag auch heuer der Schnitt bis dahin noch 3,2 Grad über dem Monatsschnitt. Damit wurde erneut bestätigt, dass der Klimawandel zu einem späteren Beginn der winterlichen Temperaturen führt.

Trotz der 18 Nebeltage (normal 10) fiel die Sonnenscheinbilanz mit 55 Stunden (normal 46 Stunden) überraschend gut aus, auch wenn sechs Tage Nebel am Stück schon sehr auf's Gemüt schlugen.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 15,4 l /m² ganz erheblich unter dem Schnitt (nur 27% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 5,6 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 1. bei leichtem Regen tagsüber.

Mit 14 Niederschlagstagen war der Schnitt zwar im üblichen Bereich (normal 15), doch kamen 9 Tage nur durch Nebelnässen zustande. Es war also mehr als zu trocken.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 19. um 9 Uhr 35 mit 43km/h gemessen (windgeschützte Lage),

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 3,0km/h ganz erheblich zu niedrig und der Wind wehte hauptsächlich aus Osten

Interessant am Rande:

Die ersten zwei Drittel des November waren, wie auch der Gesamtmonat, erheblich zu trocken. Bis zum 20. November waren gerade mal 15 l/m² gefallen und das änderte sich auch bis zum Monatsende nicht mehr. Damit war auch Schneefall (normal zwei Tage) kein Thema, denn es fehlte einfach an Niederschlag und die Temperatur war zu hoch.

Die Windmenge war für November so niedrig wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr, die Zahl der Sturmtage lag mit drei genau im Schnitt

Gesamteindruck

Nach einem verregneten Allerheiligen schaufelten Tiefs über Südwesteuropa warme Luft zu uns und das Thermometer kletterte bis auf frühlingshafte 19,9 Grad. Nach zwei eher ungemütlichen Tagen ließ sich am 5. November schon vormittags die Sonne sehen, wodurch die Temperatur immerhin auf 12 Grad anstieg. Obwohl am Tag darauf in großen Teilen Bayerns Nebel herrschte, überraschte uns schon am frühen Morgen Sonnenschein bei völlig wolkenlosem Himmel, auch wenn nach dem ersten Nachtfrost dieses Herbstes die Temperatur nur noch 9 Grad erreichte. Eine stabile Hochdrucklage ließ diesen Wechsel zwischen Sonne und Nebel im Donaugebiet bis zum 11. November weitergehen, wobei die Tage mit ganztägigem Nebel zunahmen. Erst am 12. November konnte am Nachmittag die Sonne den Schleier für zwei Stunden durchdringen und die Tagestemperatur wurde wieder zweistellig. Dies gipfelte dann in ganztägigem Sonnenschein am 14. November bei spätherbstlichen 16 Grad und sieben Stunden Sonnenschein. Doch allmählich ließ es sich nicht verleugnen, dass es mit den deutlich zu hohen Temperaturen ein Ende hat. Dazu trug auch der ab 20. November einsetzende Nachtfrost bei, der am Tag darauf sogar -4,3 Grad erreichte. Tagelanger Nebel und Hochnebel in der letzten Woche des Monats war schon etwas deprimierend, es herrschte das typische November-Grau. Ein Lichtblick zeigte sich am 29. November, die Sonne war fast ganztägig zu sehen. I nsgesamt betrachtet war der Monat geringfügig zu warm bei einem massiven Niederschlagsdefizit. Erstaunlich, dass trotz der hohen Zahl von Nebeltagen das Sonnenschein-Soll leicht übertroffen wurde.

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