Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 3,9 °C unter dem Schnitt (normal 4,1 °C). Es gab 24 kalte Tage (normal 21), 11 Frosttage (normal 9), aber keinen Eistag (normal einen). Das Tagesmaximum von 14,1 °C wurde am 18. um 11 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -7,0 °C am 30. um 6 Uhr 55. Der Luftdruck wies bei einem Schnitts von 1017,7 hPa erhebliche Schwankungen auf
Erwähnenswert:
In der ersten Monatshälfte lag die Temperatur mit einem Schnitt von nur 3 °C erkennbar unter den üblichen Werten, es war kälter als im Februar dieses Jahres. Erst in der zweiten Monatshälfte war ein deutlicher Temperaturanstieg zu verzeichnen, der allerdings ab dem 28. radikal zurückging. Wenig Freude bereitete im Großteil des Monats der Sonnenschein. 4 Tagen mit 6 Stunden Sonne standen 16 Tage mit nur einer Stunde oder weniger gegenüber. Erstaunlich, dass wir mit 58 Stunden das Soll von 46 Stunden trotzdem erheblich überschritten. Mit dazu bei trug die Tatsache, dass wir nur 8 Nebeltage (normal 10) hatten.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 74,4 l/m² markant über dem Schnitt ( 33% mehr als üblich ) . Den höchsten Tageswert mit 14,8 Litern erzielten wir am 19. - bei Dauerregen zwischen 4 Uhr und 14 Uhr. Mit 19 Niederschlags tagen lagen wir erheblich über dem Schnitt (normal 15), wobei 7 Niederschlagstage nur durch Nebelnässen zustande kamen.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 18. um 9 Uhr mit 46 km/h gemessen (windgeschützte Lage). Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,5 km/h im Normalbereich und der Wind wehte überwiegend aus Osten
Interessant am Rande:
Die erste Monatshälfte war sehr unbeständig und regnerisch. Bis zum 18. waren bei 14 Regentagen bereits 100% des Monatsniederschlags gefallen. So erstaunt es auch nicht, dass wir das Niederschlags-Soll erheblich übertrafen, wenn auch ohne einen einzigen Schneetag (normal 2). Die Windmenge bewegte sich im üblichen Rahmen und wir erzielten 4 Tage mit 30 km/h oder mehr (normal 2).
Gesamteindruck
Der November startete neblig-trüb und die Temperatur ging der Jahreszeit gemäß nach unten. Am 3. trat dann auch der erste Frost des Jahres auf, der sich am 4. fortsetzte und im Stadtgebiet Glatteis entstehen ließ. Ein kräftiges Tiefdruckgebiet führte am 5. Warmluft zu uns, ließ die Temperatur fühlbar ansteigen und sorgte für Niederschlag. Danach stellte sich winterliche Witterung ein mit einstelligen Tagestemperaturen und Nachtfrost. Tief „Husch“ bescherte uns zahlreiche Niederschlagstage, im Gegensatz zum Norden Deutschlands immer noch ohne Schnee. Stark steigender Luftdruck ab dem 12. versprach Wetterbesserung und am 13. konnten wir tatsächlich mal 5 Stunden Sonnenschein genießen, allerdings von immer wieder auftretenden Nebelschwaden getrübt. Weiter steigender Luftdruck (Hoch „Siegfried“) bescherte uns erneut einen sonnigen Tag. Doch ab dem 16. holte uns trübes Novemberwetter bei stetig steigenden Temperaturen, lang anhaltendem Regenfall und heftigen Sturmböen wieder ein. Auch im letzten Monatsdrittel war trübe Witterung vorherrschend. Erst in den letzten Tagen konnten wir uns bei wolkenlosem Himmel an ganztägigem Sonnenschein erfreuen. Insgesamt betrachtet war der Monat sehr niederschlagsreich bei etwas zu niedrigen Temperaturen und einem geringen Sonnenschein-Überschuss.