Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 3,7°C unter dem Schnitt (normal 4,0°C).
Es gab 24 kalte Tage (genau im Schnitt), 13 Frosttage (normal 10), dafür aber keinen Eistag (normal 2)
Das Tagesmaximum von 16,2 °C wurde am 10. um 13 Uhr 45 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -6,3 °C am 28. um 7 Uhr 10. Der Luftdruck lag im normalen Bereich (Schnitt: 1014,9 hPa). Ein heftiger Luftdruckabfall zeigte sich allerdings zwischen dem 17. und 24.: von 1032 hPa ging es runter bis auf 990 hPa. Ebenso heftig dann die Aufwärtsbewegung vom 24. bis 26
Erwähnenswert:
Wir kennen es vom Vormonat: Das erste Monatsdrittel war mit einem Schnitt von 6,9°C deutlich zu warm. An 6 Tagen erzielten wir Maximaltemperaturen im zweistelligen Bereich und bis zum 15. lagen 13 Tage in Folge über dem Schnitt. Erst die deutlich kältere 2. Monatshälfte sorgte dafür, dass der Schnitt merklich zurückging. Trotzdem zeigte sich der November des Vorjahres mit einem Schnitt von 2,4°C deutlich kälter.
Die Sonnenscheindauer war außerordentlich gut. Bis Monatsmitte waren bereits 90% des üblichen Wertes erreicht. Dazu trugen 4 Tage mit 6 Stunden Sonne wesentlich bei und auch die 12 Nebeltage (normal 8) konnten daran nichts ändern. Dazu passt, dass nur an 4 Tagen die Sonne überhaupt nicht schien (im Vorjahr immerhin an 16 Tagen).
So lag die Gesamt-Sonnenscheindauer mit 78,5Stunden ganz beträchtlich über dem Schnitt (normal 46 Stunden) und nur der November 2006 konnte mit 53 Stunden ein annähernd vergleichbares Ergebnis erzielen.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 48 l/m² etwas unter dem normalen Wert (nur 85%des üblichen Niederschlags). Den höchsten Tageswert mit 29Litern erzielten wir am 21. - zwischen 1Uhr und 15 Uhr.
Mit 15 Niederschlagstagen (normal 14) lagen wir recht gut im Schnitt (6 Tage durch Nebelnässen).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 21. um 18 Uhr 15 mit 53,1km/h gemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 7,6 km/h und lag damit im Normalbereich. Dabei blies der Wind vorherrschend aus Südost
Interessant am Rande:
Ähnlich wie im Vormonat war auch die erste Novemberhälfte extrem trocken. So fiel bis Monatsmitte gerade mal ein Niederschlag von 1,4 l/m². Doch anhaltender Regenfall am 21. (die größte Tages-Regenmenge des Jahres) verhinderte, dass der Monat der trockenste seit Beginn meiner Aufzeichnung im Jahr 1983 wurde.
Der Windverlauf war in den ersten 3 Wochen noch ruhiger als im ohnehin relativ windarmen Oktober. Erst im letzten Viertel traten an 5 Tagen Windgeschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf. Dabei sank die Windgeschwindigkeit an diesen Tagen niemals auf Null
Gesamteindruck
Der Monat begann neblig und mangels Sonnenschein kühler als in anderen Gebieten Bayerns. Erst am 5. konnten wir uns an einem sonnigen Tag mit für die Jahreszeit relativ hohen Temperaturen erfreuen. Obwohl in den folgenden Tagen der Sonnenschein auf Grund täglichen Nebels zurückging, blieb das Temperaturniveau für die Jahreszeit auf beachtlicher Höhe. Am 10. wurde gar eine Temperatur von 16,2°C bei fast 7 Stunden Sonnenschein erreicht. Dieses spätherbstliche Zwischenspiel fand am12. ein Ende und wir kehrten wieder zu jahreszeitgemäßen Temperaturwerten zurück. Bei weiter sinkenden Temperaturen war eine ruhige, windarme und niederschlagsfreie Wetterlage bis zum 15. vorherrschend. Trotz eines ersten geringen Regenfalls am 16. war es in unserem Raum dank hohen Luftdrucks im Gegensatz zum Norden Deutschlands immer noch recht trocken. Der Wandel bahnte sich am 20. an: stark fallender Luftdruck (von 1018 hPa auf 995 hPa) kündigte es an: Schneeregen und Sturm am 21. setzten der ruhigen Witterung ein jähes Ende. In der Nacht des 22. fiel der erste Schnee des angehenden Winters und auch an den folgenden Tagen war, zumindest vorübergehend, eine Schneedecke bis zu 8cm vorhanden. Bei vermehrtem Sonnenschein konnten wir in den folgenden Tagen schönes, winterliches Wetter bis Monatsende genießen.
Insgesamt betrachtet war der Monat sehr sonnig, in der ersten Hälfte zu warm und niederschlagsarm. Die 2. Hälfte erwies sich dann jahreszeitgemäß kalt und niederschlagsreicher.