Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 3,2°C erheblich unter dem langjährigen Schnitt von 4,1°C. Er brachte es auf 25 kalte Tage, 12 Frosttage (normal 10) und 3 Eistage (normal 2)
Das Tagesmaximum von 15,6°C wurde am 3. um 15 Uhr 40 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -9°C am 27. um 7 Uhr 34.
Der Luftdruck schwankte im Bereich von 990 hPa bis 1034 hPa, wobei vom 14. bis 16. und vor allem vom 23. bis 26. ein extremer Druckabfall auftrat
Erwähnenswert:
Der Novemberbeginn war viel zu warm. Erst ab dem 9. wurden monatsübliche Temperaturen erreicht. Wir hatten dieses Jahr den spätesten Frosteintritt seit Beginn meiner Aufzeichnungen zu vermelden. Dabei zeichnet sich in den letzten Jahren immer mehr ab, dass sich der Wintereintritt in Richtung Ende November – Anfang Dezember verlagert. Durch die niedrigen Temperaturen im letzten Viertel des Monats wurde es kurioserweise dennoch ein eher kalter Novembermonat (vergleichbarer Schnitt letztmals im November 2001 mit 3,3°C)
Erneut sehr hoch war die Zahl von 13 Nebeltagen (normal 8).
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 52,2 Litern ziemlich genau im Schnitt (nur 3,3 l/m² weniger als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 13,7 Litern fiel am 5. - zwischen ein und 10 Uhr .
Die Zahl der Niederschlagstage bewegte sich mit 16 dagegen über dem Schnitt (13).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 16. mit 31 km/h erreicht.
(windgeschützte Lage)
Interessant am Rande:
Der Hauptniederschlag des Monats fiel an nur 4 Tagen. Die restlichen Niederschlagstage kamen durch geringe Mengen oder Nebelnässen zustande. Erstaunlich waren immerhin 6 Tage mit Schneefall.
Die Sonnenstunden bewegten sich mit 38 im üblichen Rahmen (normal 37, November 2003 allerdings 42 Stunden).
Der Monat war überraschenderweise der windärmste Monat des ganzen Jahres.
Gesamteindruck
Nach 2 Nebeltagen zeigte sich der Novemberbeginn am 3. letztmals warm und sonnig, wenn auch nur für einen Tag. Dann allerdings ging es mit den Temperaturen naturgemäß bergab und bei täglichem Nebel herrschte trübes Wetter. Die Sonne ließ sich nur kurz an wenigen Tagen in den Nachmittagsstunden sehen. Lediglich am 12. riss die Nebeldecke plötzlich auf und wir konnten einen wolkenlosen Nachmittag genießen. Der 1. Frosttag ließ allerdings bis zum 17. auf sich warten, der erste (minimale) Schneefall sogar bis zum 18. In den nächsten Tagen herrschte rechtes Schmuddelwetter mit Schnee, Regen und Hochnebel. Erst ab dem 22. versuchte die Sonne hin und wieder, die Hochnebeldecke bzw. Bewölkung zu durchdringen. Der stärkste Luftdruckabfall des Jahres (das Tief Thorsten - 33 hPa vom 24. auf 25.) bescherte uns am 25. den ersten richtigen Wintereinbruch, reichlich Schnee, Verkehrsprobleme und Minusgrade auch untertags. An den folgenden 2 Tagen konnten wir endlich schönes Winterwetter genießen. Die letzten 3 Tage des Monats wiesen wieder das übliche Grau auf.
Insgesamt betrachtet verhielt sich der November so, wie wir es von diesem Monat gewöhnt sind: zahlreiche Nebeltage bei beständig sinkenden Temperaturen. Lediglich 4 sonnige Tage verschafften einen kleinen Lichtblick.