Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,1 °C über dem Schnitt (normal 14,3°C).
Es gab keinen kalten Tag (normal einen), 20 warme Tage (normal 16), aber nur 3 Sommertage (normal 6)
Das Tagesmaximum von 26,3 °C wurde am 1. um 15 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug5,8°C am 10. um 5 Uhr 45.
Der Luftdruck war starken Schwankungen unterworfen, doch letztlich lag der Schnitt bei 1011,5 hPa
Erwähnenswert:
Die Eisheiligen, die ja vom 11. bis zum 15.Mai zumindest im Kalender präsent sind, machten in der Realität heuer ihrem Namen keine Ehre, dann bei Temperaturen bis über 25 Grad war nicht Frost, sondern Sommer angesagt. Somit reihte sich dieser Mai in die Folge der zu warmen Monate ein.
Beim Sonnenschein hätten wir etwas mehr erwartet, denn 174 Sonnenstunden (normal 200) sind für einen Mai nicht berauschend. Dieses Ergebnis hätte noch unbefriedigender ausfallen können, doch 5 Tage mit 12 Stunden Sonne ließen den Monat nicht ganz so schlecht dastehen.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 104,6l/m² erheblich über dem Schnitt (28 % mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 23,8 l/m² erzielten wir am 31. bei Dauerregen ab. 9 Uhr. Mit18 Niederschlagstagen lagen wir über dem Schnitt (normal 14).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 17. um 10 Uhr 20 mit 39 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit8,1km/h im Schnitt und der Wind wehte hauptsächlich aus Süd-Südwest und Nordwest
Interessant am Rande:
Ähnlich wie im April war erheblicher Niederschlagsmangel für die erste Monatshälfte kennzeichnend, denn es fielen in den 15 Tagen nur knapp 10 l/m². Nach einer achttägigen Regenpause setzte dann endlich mäßiger bis stärkerer Niederschlag ein und am 31. Mai wurde nach ganztägigem Regen das Soll an Niederschlag sogar überschritten.. So war der Mai mit insgesamt 101,8 l/m² der bisher regenreichste Monat dieses Jahres.
Die Windmenge war im Mai eher etwas niedrig, doch wir zählten 6 Tage mit heftigen Böen(normal 4).
Gesamteindruck
Angenehmer hätte der Mai nicht beginnen können, denn ganztägiger Sonnenschein und dazu ein Sommertag luden zu Freizeitaktivitäten geradezu ein. Doch bereits ab dem 3. Mai ging die freundliche Witterung dem Ende zu, die Temperatur sank Tag für Tag, um am 8. Mai nur noch ein Maximum von 11 Grad zu erreichen. Christi Himmelfahrt brachte die Erlösung. Bei oft wolkenlosem Himmel stieg die Temperatur auf bis zu 22,6 Grad und der Vatertag war gerettet. Der Muttertag setzte dem ganzen noch etwas drauf und die Temperatur erreichte 24,6 Grad, am Tag darauf wurde mit 25.2 Grad der nächste Sommertag erzielt. Allerdings kämpfte nun ein Tief über dem Südwesten gegen das Hoch im Nordosten und am 16. Mai setzte dann der Wandel ein. Mehrere Gewitterzellen rund um Donauwörth gaben ein bedrohliches Bild ab, doch letztlich gab es im Ortskern nur ein leichtes Gewitter mit geringem Niederschlag. Doch am nächsten Tag fiel dann endlich nach einem Temperatursturz bei heftigen Windböen erneut Regen, jedoch ohne das Auftreten von Starkregen wie in anderen Gebieten. So kam dann bis zum 18. Mai an zwei Tagen immerhin eine Regenmenge von 22 Litern pro Quadratmeter zusammen, die Natur konnte geringfügig aufatmen. Nach Pfingsten mussten wir mit schlechterem Wetter vorlieb nehmen, denn Regen setzte erneut ein und auch die Temperatur erreichte meist nur noch Werte unter 20 Grad. Dazu stieg ab dem 23. Mai die Gewittergefahr und Regenmenge deutlich an. Weitere Tiefdruckgebiete aus dem Süden versprachen bis Monatsende keine merkliche Besserung, sondern ganztägiger Niederschlag am Monatsletzten ließ das Inselfest buchstäblich ins Wasser fallen. Insgesamt betrachtet lag die Temperatur etwas über dem Schnitt und nach einer längeren Trockenphase war auch die Niederschlagsmenge nach Monatsmitte ausgeglichen. Beim Sonnenschein war allerdings ein Defizit zu verzeichnen.