Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,5°C deutlich über dem Schnitt (normal 14,4°C).
Es gab keinen kalten Tag mehr (normal einen), dafür aber schon 22 warme Tage (normal 17), 11 Sommertage (normal 5) und sogar einen heißen Tag (normal keinen).
Das Tagesmaximum von31,6 °C wurde am 11. um 16 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug +0,1 °C am 17. um 5 Uhr 40.
Der Luftdruck wies erhebliche Schwankungen auf. Besonders krass war der Druckabfall vom 18. bis 21
Erwähnenswert:
Im Gegensatz zum April verlief der Mai in der ersten Dekade mit einem Schnitt von 15,6°C deutlich wärmer als üblich. Erst der Vorstoß von Polarluft am 12. führte zu einem abrupten Temperatursturz mit absolutem Tiefpunkt am 16., der erst in der zweiten Monatshälfte langsam, aber stetig überwunden wurde. Vom Temperaturverlauf her war es mit einer regelrechten Achterbahnfahrt vergleichbar: Sommer und Winter in einem Monat.
Über Mangel an Sonnenschein konnte man diesen Monat nicht klagen. 6 Tage mit 12 Stunden Sonne und mehr (darunter sogar 2 Tage mit 14 Stunden) ließen die 2 Tage mit nur einer Stunde Sonne vergessen. So waren am Ende immerhin 247 Sonnenstunden zu vermelden (normal 200).
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 45l/m² erneut deutlich unter dem Schnitt (nur 53% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 13,2 Litern erzielten wir am 16. - bei mehreren über den ganzen Tag verteilten Schauern.
Mit 13 Niederschlags tagen (normal 14) lagen wir fast im Schnitt
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 16. um 15 Uhr 20 mit 45 km/hgemessen. (windgeschützte Lage)
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,1 km/h im üblichen Wertebereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Nordwest
Interessant am Rande:
Der Mai, der ja im Normalfall eher ein regenreicher Monat ist (normal 84 l/m²), zeigte sich dieses Jahr ähnlich trocken wie die drei Vormonate. Kein Wunder, es fiel ja auch nur an 4 Tagen nennenswerter Niederschlag, die restlichen 9 Regentage waren vernachlässigbar.
Trotz der zum Teil für Mai sehr hohen Temperaturen war kein Gewitter zu verzeichnen (normal 3).
Die Windmenge war ähnlich niedrig wie in den letzten 3 Monaten, allerdings traten dennoch an 6 Tagen Windgeschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf.
Gesamteindruck
Der Start in den Mai gestaltete sich angenehm warm und gleich am 2. genossen wir den ersten Sommertag. Erst am 5. deutete sich ein Wandel in Richtung kühleres, regnerisches Wetter an, was für die Natur aber enorm wichtig war. Doch bereits ab dem 8. stiegen die Temperaturen an und es war angenehm mild. Dies gipfelte am 10. und 11. in hochsommerlichen Temperaturen bis 31,6°C. Und dann der Schock. Pünktlich, dass man die Uhr danach hätte stellen können, beendeten die Eisheiligen am 12. das sommerliche Zwischenspiel und der Maximalwert sank am 13. auf 15 °C. Vor Nachtfrost blieben wir aber verschont. Nahezu winterlich kalt wurde es am 16., als bei heftigen Windböen und Graupelschauern die Durchschnittstemperatur nur noch 6°C betrug. An Christi Himmelfahrt zeichnete sich langsam ein Lichtblick ab und wir konnten immerhin 10 Stunden lang die Sonne genießen. Dieser Aufwärtstrend hielt an und bei weiter zunehmendem Sonnenschein wurde am 19. endlich wieder ein Sommertag erreicht, was sich in den Folgetagen fortsetzte. Nachdem die schwül-warme Luft ab dem 25. durch trockenere Luft aus dem Norden abgelöst wurde, konnten wir an den Pfingsttagen (27./28.) gefahrlos Unternehmungen planen.
Insgesamt betrachtet war der Monat deutlich zu warm, zu trocken und recht sonnenscheinreich.