13,1 °C
3,2 km/h

Monatsbericht Mai 2011

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,0°C deutlich über dem Schnitt (normal 14,4°C).

Es gab keinen kalten Tag mehr (normal einen), 22 warme Tage (normal 17), 12 Sommertage (normal 8) und überraschend sogar 2 heiße Tage.

Das Tagesmaximum von 30,3 °C wurde am 26. um 16 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -0,6 °C am 5. um 6 Uhr 25.

Der Luftdruck bewegte sich bei nur geringen Schwankungen nahezu durchgängig im Hochdruckbereich, was zur insgesamt schönen Wetterlage und einem Schnitt von 1016,8 hPa beitrug

Erwähnenswert:

Etwas verfrüht zeigten sich ab dem 4. offenbar bereits die Eisheiligen und seit langer Zeit wurde im Mai mal wieder Frost gemessen (letztmals im Mai 1997). Es war übrigens das erste Mal seit meiner Aufzeichnung ab 1983, dass im Mai sogar 2 Frosttage auftraten. So lag der Schnitt bis zum 5. auch erstaunliche 5,6°C unter dem üblichen Monatsschnitt. Doch dann kam der große Wandel und wir konnten eine Reihe von Sommertagen verzeichnen, was den Schnitt gewaltig nach oben trieb.

Das erste Monatsdrittel glänzte durch meist ganztägigen Sonnenschein. Doch auch der weitere Verlauf zeigte sich erfreulich sonnenscheinreich. So erzielten wir im Gesamtmonat 13 Tage mit 12 Stunden Sonne oder mehr (darunter sogar 5 Tage mit 14 Stunden) und nur einen Tag mit weniger als einer Stunde. Bis zum Monatsende ergab sich die beeindruckende Zahl von 281Stunden (normal 200 Stunden). Der Rekord von 2003 mit 289 Sonnenstunden wurde nur knapp verfehlt.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 21,4l/m² in extremer Weise unter dem Schnitt ( nur 25% des üblichen Niederschlags). Den höchsten Tageswert mit lediglich 5,8 Litern erzielten wir am 31. - bei bei einem kurzen Schauer zwischen 19 und 20 Uhr

Mit nur 12 Niederschlags tagen und geringsten Mengen lagen wir unter dem Schnitt (normal 14).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 14. um 18 Uhr 35 mit 39km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,4 km/h recht niedrig. Die vorherrschende Windrichtung war zu etwa gleichen Teilen Nordwest und Ost-Südost

Interessant am Rande:

Der Mai war im ersten Drittel ungewöhnlich trocken. Bis zum 11. fielen gerade mal 3,2 l/m², die Waldbrandgefahr stieg erheblich an und der Wasserstand von Donau (Wasserstand 0,61 cm am 12.) und Wörnitz wurde zusehends niedriger. Dies war insofern schwerwiegend, als ja bereits die Monate Februar und März erheblich zu trocken waren. Auch bis zum 19. wurde erst eine Gesamtmenge von 11,8 l/m² erreicht. Trotz einer sich nun aufbauenden Gewitterlage zogen diese meist nördlich und südlich an Donauwörth vorbei, größerer Niederschlag blieb weiterhin aus. So fiel auch die Gewitterbilanz dürftig aus: nur zwei kaum merkliche anstatt der üblichen 3 Gewitter.

Die Windmenge des Monats war, wie schon im ganzen bisherigen Jahresverlauf, relativ gering. So traten auch nur 2 Tage mit Windgeschwindigkeiten von 30 km/h auf.

Gesamteindruck

Das sonnige Wetter des April setzte sich in den ersten beiden Maitagen fort. Doch am 3. kam das, was kommen musste: die Temperatur sank von 20°C auf 6°C und es setzte geringfügiger Niederschlag ein. Am 4. wurde dann in den Morgenstunden bei wolkenlosem Himmel die Null-Grad-Marke unterschritten, ebenso am nächsten Tag. Bei kräftig steigendem Luftdruck setzte sich das ganztags sonnige, trockene Wetter bei stetig steigenden Temperaturen bis zum 11. fort. Am 12.kam dann endlich der vor allem von Landwirten und Gärtnern ersehnte Niederschlag, wenn auch bei weitem nicht in ausreichender Menge. Etwas unbeständiger, kühler und mit weniger Sonnenschein ging es bis zum 17. weiter. Doch dann wurde es regelrecht sommerlich mit immer weiter steigenden Temperaturen bei allerdings stark erhöhter Gewitterneigung. Nennenswerter Niederschlag blieb immer noch Mangelware. Am 26. wurde dann nach Zufuhr warmer Luft aus südwestlicher Richtung der erste heiße Tag (30°C) erreicht und ein leichtes Gewitter brachte leider immer noch viel zu geringen Niederschlag. Dafür fiel der Temperatursturz von 30°C auf 17°C doch recht heftig aus und die sommerliche Witterung machte etwas Pause. Doch bereits ab dem 29. war das kleine Temperaturtief vorbei, das Wetter lief nochmals zur Hochform auf und der Monat wurde mit einem heißen und einem Sommertag beendet.

Insgesamt betrachtet zeigte sich der Monat als verfrühter Sommermonat mit einer hohen Zahl an Sonnenstunden und extremster Trockenheit.

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