20,2 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Mai 2007

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,0 °C erneut über dem langjährigen Schnitt. (normal 14,4°C)

Im Einzelnen sah es so aus: Erwartungsgemäß kein Frosttag, doch immerhin noch ein kalter Tag. Allerdings bereits 16 warme Tage (genau im Schnitt) sowie 9 Sommertage (normal 5).

Das Tagesmaximum von 30,3 °C wurde am 25. um 16 Uhr 35 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 5,1°C am 3. um 5 Uhr 45.

Der Luftdruck bewegte sich zwischen 993 hPa und 1021 hPa.

Ein starker Luftdruckabfall vom 24. bis zum 28. ließ den Monatsschnitt auf 1010 hPa sinken

Erwähnenswert:

Der Temperaturverlauf des Mai lag in den beiden ersten Wochen deutlich niedriger als in der 2. Aprilhälfte. So mussten wir auf den ersten Sommertag des Monats bis zum 13. warten. Erst am 22. Mai wurde dann die übliche Monatsdurchschnittstemperatur erreicht. Nun holte das Wetter allerdings einiges nach: 8 Sommertage in Folge ließen die kältere erste Maihälfte rasch vergessen und der Monat reihte sich erneut in die Abfolge der zu warmen Monate ein. (September 2006 – Mai 2007). Daran konnte auch der Temperatursturz am 27. nichts mehr ändern.

Vom Sonnenschein her zeigte sich der Monat zunächst wesentlich sparsamer als der April. So waren bis Monatsmitte erst 85 Stunden zu vermelden, im April dagegen bereits 125 Stunden. Doch dies sollte sich in der zweiten Monatshälfte ändern. Ab dem 19. erzielten wir an 4 Tagen nahezu 14 Sonnenstunden. Allerdings ließ sich die Sonne an weiteren 4 Tagen fast überhaupt nicht blicken. Doch bis Monatsende wurde die übliche Sonnenscheindauer (240 Stunden) ziemlich genau erreicht.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge von 154,4 Litern übertraf den Schnitt um 90%,es fiel also nahezu die doppelte Niederschlagsmenge wie üblich. Den höchsten Tagesniederschlag mit 71,6 Litern verzeichneten wir am 29. - verteilt über den ganzen Tag.

Mit 14 Niederschlagstagen lagen wir dagegen genau im Schnitt.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. um 11 Uhr 05 mit 47km/hgemessen. (windgeschützte Lage)

Die Windhäufigkeit des Monats war wesentlich höher als üblich. So lag auch die durchschnittliche Windgeschwindigkeit bei relativ hohen 10,7 km/h. Dabei blies der Wind hauptsächlich aus Ost-Südost

Interessant am Rande:

Darauf hatten die Landwirte und Gärtner lange gewartet: Die extreme Trockenperiode des April ging ab dem 5. zu Ende mit einer Niederschlagsmenge von immerhin 35 l/m² in 4 Tagen, davon 17,2 l/m² an einem Tag (am 8.). Damit begann sich das diesjährige Niederschlagsdefizit (Januar bis April nur 161 l/m², - normal 256 l/m²) etwas auszugleichen. Die starken Regenfälle, beginnend am Abend des 27. bis zum 29. halfen hierbei kräftig mit: In dieser Zeit fielen 97,4 l/m² und die Niederschlagsbilanz des Jahres war wieder ausgeglichen.

Dass der Monat sehr windreich war, erkennt man daran, dass das übliche Windmengen-Soll bereits am 18. erreicht war. An 6 Tagen sank die Windgeschwindigkeit niemals auf Null, an 14 Tagen wurden Geschwindigkeiten von mehr als 30 km/h erreicht, davon an 5 Tagen mehr als 40 km/h.

Gesamteindruck

Der Monat begann mit wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Am 3. bot sich allerdings ein seit über einem Monat ungewohntes Bild: Der Himmel war vormittags bedeckt, allerdings immer noch ohne einen tropfen Regen. Doch am 5. und 6. war es endlich soweit: Der lang ersehnte Regen kam, wenn auch in völlig unzureichender Menge. Erst am 8. und 9. wurden die Böden bei einer spürbaren Regenmenge und deutlichem Temperaturrückgang wieder gründlicher durchfeuchtet. Doch bereits am 10. ging es mit den Temperaturen wieder bergauf und wir konnten am 13. schönstes Sommerwetter bei 28°C genießen. Damit war allerdings schon am 14. Schluss. Bei Sturm, Gewitter und leichtem Hagel sank die Temperatur von fast 24°C auf 10°C ab, die „Eisheiligen" machten sich, wenn auch ohne Nachtfrost, bemerkbar. Dieses niedrigere Temperaturniveau bei täglichen Regenschauern blieb uns bis zum 18. erhalten. Doch nun ging es mit den Temperaturen bergauf bis nahezu 29°C, die Sonne ließ sich wieder ganztags sehen und bescherte uns eine Reihe von Sommertagen.. Am 25. gipfelte dies in einem Tropentag, was für Mai relativ selten ist. Dieses sommerliche Wetter sollte noch bis zum Abend des Pfingstsonntag anhalten. Doch starker Luftdruckabfall (Tief „Marian") kündigte es an:

Ein heftiger Regenguss sorgte für einen Temperatursturz (vom Maximum 26°C auf Minimum 9°C) und das sommerliche Wetter war vorübergehend vorbei. Glücklicherweise traten Schäden durch Hagel oder Sturm nicht auf und es fiel auch kein Schnee wie auf dem Feldberg. Weitere starke Regenfälle am 29. führten zu einem neuen Tagesniederschlagsrekord: 71,6 l/m²

Insgesamt betrachtet war die erste Monatshälfte zu kühl und sehr windig. Dies glich die zweite Hälfte mit deutlich höheren Temperaturen und viel Sonnenschein aus.

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