Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 6,5 °C merklich über dem Schnitt (normal 5,4 °C).
Es nur 9 kalte Tage (normal 15), 14Frosttage (normal 13), keinen Eistag (normal einen) und sogar 2 warme Tage (normal einen).
Das Tagesmaximum von 20,9 °C wurde am 22. um 15 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-3,8°C am 19. um 6 Uhr 25.
Der Luftdruck wies ganz erhebliche Schwankungen auf in einem Bereich von 994 hPa bis 1033 hPa, was zu einem Schnitt von 1015,3 hPa führte
Erwähnenswert:
Der März verhielt sich beim Temperaturverlauf sehr unterschiedlich. Wurden im ersten Drittel bei viel Sonnenschein bereits Temperaturen bis 19 Grad erreicht, folgte dann die Ernüchterung und mit den Frühlingsgefühlen war es erst mal vorbei. Nach einem zweiten Anlauf ab dem 18. März stiegen die Temperaturen erheblich an und am 24. März erreichte die sog. Grünlandtemperatur den Wert von 200, was den Beginn der Vegetationsperiode kennzeichnet.
Die beiden Hochdruckphasen des Monats sorgten dafür, dass der März mit 143 Sonnenstunden ((normal 125) erkennbar über dem Schnitt lag. Mit dazu bei trug die Zahl von nur zwei Nebeltagen.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 19,4 l/m² extrem unter dem Schnitt (normal 44,9 l/m²). Den höchsten Tageswert mit 14,4 l/m² erzielten wir am 24. bei Starkregen um 4 Uhr und 10 Uhr.
Mitnur6 Niederschlagstagen lagen wir ganz erheblich unter dem Schnitt (normal 14).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 30. um 17 Uhr 05 mit 36 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit war mit 6,4 km/h extrem niedrig und der Wind wehte hauptsächlich aus Nordwest
Interessant am Rande:
Bis zum 23. März fiel an keinem Tag nennenswerter Niederschlag. Dies wurde erst im letzten Drittel etwas korrigiert, doch es blieb bei einem Mangel in Höhe von 64 Prozent.
Die Windmenge war im März erneut äußerst niedrig, und wir erzielten nur 3 Tage mit heftigen Böen(normal 7).
Gesamteindruck
Hoher Luftdruck zu Märzbeginn sorgte für einen erfreulichen Monatsstart. Es trat zwar täglich Nachtfrost auf, aber untertags stieg die Temperatur immer mehr an, um am 9. März sogar 19,5 Grad zu erreichen. Bei nahezu wolkenlosem Himmel erfreuten uns täglich etwa 9 Stunden Sonnenschein, der meteorologische Frühlingsanfang war pünktlich angekommen. Zwei Hochdruckgebiete über Deutschland sorgten dafür, dass diese Wetterlage konstant blieb. Ab dem 10. März näherte sich aus Südwest ein starkes Tief, der Luftdruck sank bis zum 12. März auf nur noch 996 hPa und mit dem frühlingshaften Wetter war es abrupt vorbei. Das Tagesmaximum lag zwischendurch bei nur noch 8,8 Grad. Erheblich steigender Luftdruck bewirkte ab dem 18. März einen Witterungswandel. Die Zahl der Stunden mit Sonnenschein nahm erheblich zu, allerdings ließ eiskalter Wind die Temperatur nicht auf mehr als 9 Grad ansteigen. Doch zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März lud eine Maximaltemperatur von 20 Grad bei ganztägigem Sonnenschein zu Aktivitäten im Freien regelrecht ein. Diese angenehme Wetterlage hielt drei Tage an. Danach bahnte sich ein Rückschlag an. Es fiel endlich mal mit 14,4 l/m² dringend erforderlicher Niederschlag und die frühlingshaften Temperaturen sanken merklich, um am 28. nachts sogar in der Nähe des Gefrierpunkts zu liegen.
I nsgesamt betrachtet war der März erneut zu warm, wies eine extreme Trockenheit auf und erfreulich viele Sonnenstunden.