22,2 °C
4,8 km/h

Monatsbericht März 2019

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 6,8 °C deutlich über dem Schnitt (normal 5,3 °C). Es gab 10 kalte Tage (normal 15), nur 5 Frosttage (normal 12), keinen Eistag (normal einen) und einen warmen Tag (genau im Schnitt).

Das Tagesmaximum von 20,3°C wurde am 31. um 15 Uhr 25 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-3,7 °C am 20. um 6 Uhr 05.

Der Luftdruck wies vor allem ab dem 17. einen ständigen Aufwärtstrend auf und lag im Schnitt bei 1019,1 hPa

Erwähnenswert:

Bis zum 10. trat kein einziger Frosttag auf, es war insgesamt für die Jahreszeit deutlich zu warm. So wurde auch die sog. „Grünlandtemperatur“, die den Vegetationsbeginn kennzeichnet, bereits am 18.3. (normal am 24.3.) erreicht.

Nach dem sehr sonnigen Februar mussten wir uns im März 19 Tage lang mit maximal 6 Sonnenstunden begnügen. Doch ab dem 20. wurde im Rekordtempo aufgeholt und wir konnten uns doch noch an 8 Tagen mit acht bis zehn Stunden Sonne erfreuen. So erzielten wir bis Monatsende doch noch 148 Sonnenstunden (normal 144).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 60,6 l/m² über dem Schnitt (16% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 15,6 Litern erzielten wir am 14. bei Dauerregen ab 13 Uhr.

Mit 16 Niederschlagstagenlagen wir über dem Schnitt (normal 13).

Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 10. um 16 Uhr mit 64 km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 11,7 km/h extrem hoch und der Wind wehte überwiegend aus Westen

Interessant am Rande:

Der Monat wartete, im Gegensatz zum Vormonat, mit mehr Niederschlag auf. Dabei fällt auf, dass die Zahl der Tage mit Schneefall im März immer mehr zurückgeht. So war auch heuer nur ein Schneetag (normal 4) zu verzeichnen.

Der Monat war überaus stürmisch und wurde mit seinen 16 Sturmtagen (normal 5) nur noch von März 2008 mit 19 Sturmtagen übertroffen. Kein Wunder, dass auch die Windmenge sehr sehr hoch ausfiel.

Gesamteindruck

Der Monatsanfang überraschte mit Regen und einem Temperatursturz von 18 Grad auf nur noch 9 Grad, die vor Tagen herrschenden frühlingshaften Gefühle waren vorbei. Das Tief „Bennet“ suchte uns mit orkanartigen Böen und Regenschauern heim, wodurch sich allerdings die Besucher des Tandlerfaschings in Donauwörth nicht stören ließen. Auch in den Folgetagen bis zum 9. ging es recht stürmisch weiter. Tags darauf gipfelte es in regelrechtem Aprilwetter: Schauer, dazwischen Sonnenschein und heftigste Sturmböen. Am 11. meldete sich ein weiteres Sturmtief namens „Eberhard“mit heftigen Windböen und Schneeschauern, der Winter kehrte kurzzeitig zurück und auch die Temperatur fiel erstmals im Monat unter Null Grad. Die Schäden durch den Sturm hielten sich im Raum Donauwörth aber in Grenzen. Nach zwei Regentagen am 14. und 15. zeichnete sich Wetterbesserung ab, die Temperatur stieg an und die Sonne ließ sich wieder sehen. Am 18. erfolgte der Rückschlag. Die Temperatur sank bei einem Tagesschnitt von 4,5 Grad auf eher winterliche Werte. Doch steigender Luftdruck bescherte uns pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. zumindest ganztägigen Sonnenschein und in den fünf Folgetagen wolkenlosen Himmel mit deutlich höheren Temperaturen, der Frühling war erkennbar angekommen. Leider erwies er sich nicht als Dauerbrenner, denn ab dem 25. mussten wir uns mit wechselhaftem Aprilwetter zufrieden geben. Mit ganztägigem Sonnenschein und deutlich höheren Temperaturen verabschiedete sich der Monat. Insgesamt betrachtet war der März zu warm, niederschlagsreich, sehr stürmisch und, sieben Tage ausgenommen, ein wenig freundlicher Frühlingsmonat.

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