13,7 °C
4,8 km/h

Monatsbericht März 2013

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 2,1°C extrem unter dem Schnitt (normal 5,2°C).

Es gab 24 kalte Tage(normal 16), 23 Frosttage (normal 13) und vier Eistage (normal einen).

Das Tagesmaximum von 17,1 °C wurde am 8. um 14 Uhr 25 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -8,8°C am 16. um 5 Uhr 45.

Der Luftdruck wies enorme Schwankungen auf, bewegte sich jedoch meist im Tiefdruckbereich (Schnitt: 1007,2 hPa)

Erwähnenswert:

Der Temperaturverlauf im März glich einer Berg- und Talfahrt.Von Monatsbeginn an gingen die Temperaturen steil bergauf, um am 8. den vorläufigen Höhepunkt zu erreichen. Doch ab dem 11. wurden die Frühlingsgefühle schnell beendet und die Werte sanken genauso rasant ab, um am 16. bei nahezu -9 °C zu landen. So wundert es nicht, dass der Monat zum zweit-kältesten Märzmonat nach März 1987 wurde, der sogar einen Schnitt von nur 1,6°C aufwies.

Nach dem trostlosen Januar und Februar war es eine Wohltat, als die Sonne sich im ersten Monatsviertel an mehreren Tagen acht bis neun Stunden sehen ließ. Nach einer gewissen Durststrecke (9. bis 14.) kam die Sonne wieder mehr zum Vorschein.

Doch sechs Nebeltage (normal drei) trugen dazu bei, dass es beim Sonnenschein Defizite gab. Die Bilanz: immerhin sechs Tage mit acht Stunden Sonne und eine Gesamt-Sonnenscheinzeit von 112 Stunden (normal 125).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 42,4 l/m² unter dem Schnitt (nur 77% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 6,4 Litern erzielten wir am 28. - bei einem Schauer zwischen 17 und 21 Uhr.

Mit 18 Niederschlagstagen lagen wir erheblich über dem Schnitt (normal 13).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 19. um 14 Uhr 20 mit 42 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit war mit 8,1 km/h eher niedrig. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Osten

Interessant am Rande:

Im Gegensatz zum Februar begann der März recht trocken. Bis zum 8. waren gerade mal 0,2 l/m² Niederschlag gefallen. Auch bis Monatsende wurde trotz zahlreicher Niederschlagstage der Niederschlagsmangel nicht ausgeglichen.

Im Gegensatz zum Norden Deutschlands, der im Schnee versank, kamen wir mit sieben Schneetagen relativ glimpflich davon (normal vier).

Obwohl der Wind an sechs Tagen ohne Unterbrechung blies, war die Gesamtwindmenge im Monat eher gering und auch nur an vier Tagen traten Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf.

Gesamteindruck

Der meteorologische Frühligsanfang gestaltete sich so grau wie der Februar meist war. Doch bereits am 2. lichtete sich endlich der Hochnebel und am 3. wurden erstmals in diesem Jahr bei wolkenlosem Himmel neun Stunden Sonnenschein erzielt.

Dieser Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes war uns bei Temperaturen von bis zu 17 °C bis zum 8. gegönnt. Doch rapider Luftdruckabfall, der schon am 4. einsetzte, kündigte einen Wandel an, der sich am 9. anbahnte.

Es fiel Niederschlag, die Sonnenscheindauer ging spürbar zurück und die Temperatur sank täglich. Allerdings war kein katastrophaler Wintereinbruch wie in Norddeutschland zu verzeichnen, doch am 15. betrug nach nächtlichem Schneefall die Höhe der Schneedecke immerhin 7 cm, wenn auch nur für einen Tag.

Nach der bislang kältesten Nacht mit -8,8°C konnten wir uns am 16. an einem Bilderbuchtag mit wolkenlosem Himmel und über neun Stunden Sonnenschein erfreuen. Wir mussten dann allerdings bis zum 22. warten, ehe wir wieder einen vergleichbar schönen Tag genießen konnten.

Leider verhinderte in den nachfolgenden Tagen eisiger Nordostwind einen angenehmen Aufenthalt im Freien und ab dem 25. kam es zu erneuten Schneefällen, die uns auch am Ostersonntag nicht erspart blieben.

Insgesamt betrachtet war der Monat bei heftigen Temperaturschwankungen unerwartet kalt und trotz vieler Niederschlagstage zu trocken.

← Zurück zur Übersicht