12,9 °C
3,2 km/h

Monatsbericht März 2010

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 4,6°C unter dem Schnitt (normal 5,2°C).

Es gab 15 kalte Tage (normal 16), 14 Frosttage (normal 12) und noch einen Eistag (genau im Schnitt). Überraschenderweise traten auch schon 3 warme Tage auf (normal keiner).

Das Tagesmaximum von 22,8 °C wurde am 26. um 13 Uhr 35 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -10,2 °Cam 12. um 7 Uhr 45.

Der Luftdruck bewegte sich nahezu den ganzen Monat überwiegend im Hochdruckbereich bei einem Schnitt von 1016,4 hPa. Erst ab dem 26. erfolgte ein kräftiger Luftdruckabfall

Erwähnenswert:

Dieses Jahr dauerte der Winter unerwartet lange an. Noch bis zum 12. betrug die Durchschnittstemperatur lediglich -1,1°C, wir bewegten uns also enorm, nämlich etwa 6° unter dem üblichen Monatsschnitt. Kein Wunder, lagen wir doch 16 Tage in Folge unter dem Schnitt. Dies ließ die sog. Kältesumme auf 202 steigen, was damit bereits als „mäßig strenger Winter" bezeichnet wird (bis 200 ein sog. „normaler Winter", unter 100 ein „sehr milder Winter"). Erst ab Monatsmitte zeichnete sich ein rasanter Wandel ab. Doch die sog. Grünlandtemperatur, die den Beginn der Vegetationsperiode kennzeichnet, wurde trotzdem erst am 31. erreicht, also etwa eine Woche später als üblich.

Den niedrigen Temperaturen der ersten Monatshälfte zum Trotz meinte es wenigstens die Sonne gut mit uns. Bis zum 10. war bereits die Hälfte des Monatssolls erfüllt. 8 Tage mit 8 Stunden Sonne und mehr waren für den Gesamtmonat doch sehr erfreulich. Da fielen die 6 Tage mit einer Stunde Sonne oder weniger nicht so ins Gewicht. Daher wundert es nicht, dass wir mit 157 Stunden den Durchschnittswert (125 Stunden) deutlich überschritten und der Monat sich wohltuend vom Vorjahresmonat abhob, der nur 70 Stunden Sonne aufzuweisen hatte.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 24,2l/m² stark unter dem Schnitt (nur 41% des üblichen Wertes).Den höchsten Tageswert mit nur 6Litern erzielten wir am 11. - zwischen 8 Uhr und 20 Uhr.

Mit 13 Niederschlags tagen dagegen bewegten wir uns genau im Schnitt.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 26. um 14 Uhr 45 und am 31. um 16:30 mit jeweils 50km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 10,9 km/h und lag damit gerade noch im üblichen Bereich. Dabei blies der Wind hauptsächlich aus Westen

Interessant am Rande:

Nach einem schneereichen Februar ließ auch der März im ersten Drittel den Winter mit einer Schneedecke von 4 - 7cm zurückkehren. So lagen wir im Gesamtmonat mit 4 Schneetagen genau im Schnitt. Dass dies noch zu übertreffen ist, zeigt der März 2006. Hier fiel vom 1. bis 12. fast täglich Schnee und dementsprechend betrug die Schneedecke vom 5. bis 8. immerhin stolze 16cm.

Mit 4 Nebeltagen (normal 3) lagen wir fast im Schnitt.

Die Windgeschwindigkeit war vor allem im ersten und letzten Monatsdrittel relativ hoch. Insgesamt traten an 12 Tagen Geschwindigkeiten von 30 km/h und mehr auf und vor allem sank an 9 Tagen die Geschwindigkeit niemals auf Null. So erstaunt es nicht, dass dieser Monat bis jetzt der windreichste des Jahres war.

Gesamteindruck

Am meteorologischen Frühlingsbeginn wurden wir mit 9 Stunden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen von fast 11°C überrascht. Doch in den nächsten Tagen wies die Temperatur wieder nach unten und am 4. kehrten wir bei kaltem Nordwind zu recht niedrigen Werten zurück. So richtig zeigte uns dann anhaltender Schneefall bei starken Sturmböen am 6., dass der Winter doch noch nicht vorbei ist. Unfälle auf den Straßen waren dadurch vorprogrammiert. In den nächsten Tagen wurde es nachts eisig: Kalter Wind aus nördlichen Richtungen ließ die Temperatur am 8. auf -9,6°C fallen und auch untertags dauerte der unangenehme Nordostwind an, was zu Windchillwerten (gefühlte Temperatur) von -11°C am 9. führte. Am 11. wurden dann viele Autofahrer erneut von kräftigem Schneefall überrascht und gleichzeitig wurde uns sogar noch ein Eistag beschert. Nebel und gefrierende Nässe am 12. (Tiefsttemperatur -10,2°C) führte zu zahlreichen Verkehrsunfällen.

Doch ab dem 17. war es mit der winterlichen Witterung endlich vorbei und die Tageswerte stiegen bei Sonnenschein sprunghaft an, um pünktlich zum Frühlingsanfang 18°C zu erreichen. Diese angenehm milde Witterung blieb uns bei viel Sonnenschein und Temperaturen von fast 23°C bis zum 26. erhalten. Das erste Gewitter des Jahres ließ dann die Quecksilbersäule um 15°C sinken. Mit diesen wieder deutlich niedrigeren Temperaturen ging der Monat zu Ende.

Insgesamt betrachtet erwies sich der Monat in der ersten Hälfte noch eindeutig als Wintermonat, die 2. Hälfte dagegen zeigte sich weitgehend ausgesprochen frühlingshaft

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