21,8 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Juni 2024

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,4 °C deutlich über dem Schnitt (normal 17,7°C).

Es gab 25 warme Tage (normal 23), 12 Sommertage (normal 12) und 2 Tropentage (normal 3).

Das Tagesmaximum von 33,6 °C wurde am 29. um 16 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug9,7°C am 13. um 5 Uhr 55.

Der Luftdruck verlief gleichmäßig im niederen und hohen Bereich und lag daher bei 1012,5 hPa

Erwähnenswert:

Die erste Monatshälfte ließ von Sommer wenig spüren, weder bei der Temperatur noch beim Sonnenschein. Die zweite Hälfte konnte man durchaus als sommerlich und gegen Monatsende sogar als hochsommerlich bezeichnen, zumal auch der Sonnenschein wieder etwas zunahm.

Für einen Sommermonat war die Sonnenscheindauer mit nur 159 Stunden (normal 214) eindeutig zu niedrig. Kein Wunder, gab es doch nur 5 Tage mit 10 Sonnenstunden oder mehr.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 99,6l/m² deutlich über dem Schnitt (24 % mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 37,8 l/m² erzielten wir am 1. bei Dauerregen ab.Mitternacht bis 16 Uhr. Mit19 Niederschlagstagen lagen wir über dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 15. um 7 Uhr mit 39 km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit7,7km/h eher niedrig und der Wind wehte hauptsächlich aus Nordwest

Interessant am Rande:

Der Dauerregen seit dem 31. Mai ließ den Wasserstand der Donau am 1. Juni bis auf Meldestufe 3 steigen, Meldestufe 4 (die höchste Warnstufe) wurde am Tag danach erreicht. Obwohl seit dem 31. Mai bis dahin „nur“ 72 Liter pro Quadratmeter gefallen waren, erwiesen sich die Auswirkungen als katastrophal, weil eben an anderen Orten wesentlich größere Mengen auch die kleineren Flüsse unfassbar stark anschwellen ließen. Mit einem Niederschlagsüberschuss von 24 % endete der Monat.

Die Windmenge war im Juni eher etwas niedrig, doch wir zählten 6 Tage mit heftigen Böen(normal 4).

Gesamteindruck

Der Starkregen des 31. Mai setzte sich am 1. Juni fort und am Ende des Tages wurde eine Regenmenge von 37,8 l/m² gemessen. Der Niederschlag dauerte an und „Land unter“ war damit in Donauwörth und Umgebung angesagt. Erst am 4. Juni trat vom Wetter her eine Beruhigung ein und die Sonne ließ sich auch wieder sehen. Im weiteren Verlauf stieg die Temperatur deutlich an, was endlich zu den ersten zwei Sommertagen des Monats führte. Danach machte sich allerdings langsam aber sicher ab dem 11. Juni die sog. Schafskälte bemerkbar. Hier wird mit großer Regelmäßigkeit polare Kaltluft in unseren Raum verfrachtet, was zu deutlich niedrigeren Tages- und Nachttemperaturen führt. Dieser Kälteeinbruch wurde ab dem 16. Juni langsam überwunden und die Temperatur stieg täglich an, um am 18. Juni mit 31 Grad den ersten heißen Tag zu erzielen. Dieser sommerliche Anflug ging aber am kalendarischen Sommeranfang bereits wieder etwas zurück und am Tag danach setzte ausgiebiger Regen ein, den die Natur aber trotz des vorherigen Hochwassers schon wieder dringend brauchte. In der letzten Monatswoche kam der Sommer dann nochmal in Fahrt. Doch ein über Stunden andauerndes Gewitter am Vormittag des 27. Juni und heftigste Regenfällen ließen erneut den Wasserspiegel der Flüsse steigen. Mit einem Wert von 33,6 Grad bescherte der 29. Juni ein hochsommerliches Ende des Monats.

Insgesamt betrachtet lag die Temperatur erneut über dem Schnitt und auf Grund einiger Starkregenfälle wurde auch das Niederschlagssoll überschritten. Lediglich der Sonnenschein ließ stark zu wünschen übrig.

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