22,3 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Juni 2017

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 19,7 °C ganz erheblich über dem Schnitt (normal 17,3 °C).

Es gab 28 warme Tage (normal 21), 18 Sommertage (normal 11) und 6 heiße Tage (normal 2).

Das Tagesmaximum von 33,4 °C wurde am 22. um 15 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 5,8 °C am 8. um 5 Uhr 45.

Der Luftdruck bewegte sich meist im Hochdruckbereich, was zu einem Schnitt von 1014,2 hPa führte

Erwähnenswert:

Anscheinend machte sich die Schafskälte, die ja mit großer Regelmäßigkeit auftritt, heuer bereits ab dem 6. bemerkbar. Denn eine Tages-Durchschnittstemperatur von 11,8 Grad ist für Juni schon recht niedrig. Dies war jedoch schnell überwunden und der astronomische Sommeranfang wurde seinem Ruf gerecht. Am 23. erzielten wir sogar eine bei uns eher selten auftretende Tropennacht (Minimaltemperatur nicht unter 20 Grad). Das konnten wir zuletzt im Juli und August 2015 beobachten.

Trotz der zahlreichen heißen Tage traten nur 5 Gewitter auf (normal 4), ein heftigeres davon am Abend des 28.

Mit dem Sonnenschein konnten wir zumindest zufrieden sein. Wir erzielten immerhin 7 Tage mit 12 Sonnenstunden und es gab keinen Tag völlig ohne Sonnenschein. Am Monatsende verzeichneten wir dann 255 Stunden (normal 214).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 123,2 l/m² extrem über dem Schnitt (153% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 45,2 Litern erzielten wir am 28. bei einem heftigen Gewitterschauer ab 22 Uhr.

Mit nur 11 Niederschlagstagen lagen wir massiv unter dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 7. um 15 Uhr 40 mit 48km/h gemessen (windgeschützte Lage). Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 9,0 km/h noch im üblichen Bereich und der Wind wehte überwiegend aus Nordwest

Interessant am Rande:

Obwohl bis zum 15. bereits 43% des Monats-Solls erreicht waren, litt die Natur dennoch unter Trockenheit, denn der Niederschlag hatte sich hauptsächlich auf 3 Tage verteilt. Kein Wunder also, dass die Waldbrandgefahr ab dem 19. auf Stufe 4 bis 5 anstieg. Zudem trat diesen Monat mit fast 17 Tagen die bisher längste Trockenperiode des Jahres auf, nämlich vom 10.6. bis 27.6.

Die Windmenge lag erneut im üblichen Bereich und wir erzielten 5Tage mit 30 km/h oder mehr (normal 3).

Gesamteindruck

Der meteorologische Sommeranfang wurde seinem Namen gerecht: Ganztägiger Sonnenschein und Temperaturen, die am 3. hohe 29 Grad erreichten, luden zu Freiluftaktivitäten ein. Ein Kaltluftvorstoß ausgerechnet am Pfingstsonntag brachte Abkühlung, aber vor allem notwendigen Niederschlag. Sehr durchwachsen und noch deutlich kühler ging es ab dem 6. weiter. Erst am 9. bahnte sich wieder sommerliches Wetter an. Diese Schönwetterperiode gipfelte am 15. im ersten heißen Tag des Monats. Am 17. wurde beim Durchgang einer Kaltfront die Temperatur deutlich gesenkt, dringend erforderlicher Niederschlag blieb allerdings aus. Dies war insofern für die Natur sehr ungünstig, als ab dem 19. eine sechstägige Hitzeperiode einsetzte, die bei Werten von bis zu 33 Grad bis zum 24. andauerte. Ab dem 27. brachten, Dank Tief „Rasmund“, heftigste Schauer der Natur einen Ausgleich des erheblichen Wassermangels. Leider zeigte sich mit einer Niederschlagsmenge von 45,2 Liter pro Quadratmeter am 28. nun das andere Extrem.

Insgesamt betrachtet war der Monat sehr warm, in weiten Teile extrem niederschlagsarm und er wies einen leichten Überschuss an Sonnenstunden auf.

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