Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 17,8 °C über dem Schnitt (normal 17,3 °C).
Es gab 22 warme Tage (genau im Schnitt), 14 Sommertage (normal 10) und 3 heiße Tage (normal 2).
Das Tagesmaximum von 32,7 °C wurde am 6. um 16 Uhr 15 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,9 °C am 25. um 5 Uhr 20.
Der Luftdruck bewegte sich erneut überwiegend im Hochdruckbereich, bei einem Schnitt von 1018,3 hPa
Erwähnenswert:
Der Juni legte einen furiosen Start hin. Es kommt nicht so oft vor, dass um diese Jahreszeit ab Monatsbeginn 7 Sommertage in Folge auftreten, darunter sogar 2 heiße Tage und der Schnitt bei 21,3 Grad liegt. So war es erstaunlich, dass nur 2 leichte und ein heftigeres Gewitter auftraten (normal 4). Die Quittung dafür, aber auch die dringend nötige Abkühlung kam am 8. Der Temperatursturz von 30 Grad auf 14 Grad am 9. war merklich spürbar. Noch deutlicher machte sich das verspätete Auftreten der Schafskälte ab dem 18. bemerkbar, und die Nachttemperaturen waren einige Tage nur noch einstellig.
Die Sonnenscheinzeit war mit 215 Stunden(normal 214) nicht zu beanstanden. Nur an 3 Tagen war nahezu keine Sonne zu sehen.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 69,6l/m² unter dem Schnitt (nur 87% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 39 Litern erzielten wir am 8. - bei Starkregen zwischen 7 Uhr und 9 Uhr.
Mit 11 Niederschlagstagen lagen wir deutlich unter dem Schnitt (normal 15).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 6. um 22 Uhr 40 mit 39,2km/h gemessen (windgeschützte Lage). Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,3 km/h eher niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Nord-Nordwest
Interessant am Rande:
Nach einem trockenen Start in den Monat (nahezu kein Niederschlag in den ersten sieben Tagen) wurde der Wassermangel am 8. auf einen Schlag deutlich verringert. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Monat bis zum 17. von der Zahl der Regentage her viel zu trocken war.
Die Windmenge des Monats bewegte sich im üblichen Bereich. An 4 Tagen wurde eine Geschwindigkeit von 30 km/h oder mehr erreicht (normal 3).
Gesamteindruck
Der Juni startete mit einem Sommertag, wobei die Wetterlage sehr labil war und bereits ein erstes Gewitter nördlich an Donauwörth vorbeizog. In den nächsten Tagen stabilisierte ein Hoch die Lage und es reihte sich mit Werten bis 32,7 Grad ein Hochsommertag an den anderen bei meist wolkenlosem Himmel. Obwohl am 6. vor schweren Gewittern und Starkregen gewarnt wurde, kamen wir mit leichtem Donnergrollen und Regen von nur 1,2 l/m² davon. Dafür weckte uns nach einem schwül-heißen Tag (fast 30 Grad) am Morgen des 8. ein heftiges Gewitter, verbunden mit Starkregen. Mit einer Regenrate von 111 l/m² (hochgerechnet auf eine Stunde) war dieser so heftig, dass es im Stadtgebiet sogar zu Überschwemmungen kam. Glücklicherweise hielt die Windgeschwindigkeit mit einem Maximum von15 km/h sich sehr in Grenzen. Nach einer kurzen kühleren Phase ließ am 12. ein Hoch die Temperatur erneut bis fast 30 Grad steigen. So konnte es nicht weitergehen und bei deutlich niedrigeren Werten von nur 16 Grad – die Schafskälte lässt verspätet grüßen - setzte am 18. Regen ein, der allerdings dringend benötigt wurde. Danach schwächelte der Sommer etwas und erst gegen Monatsende wurden uns erneut einige Sommertage beschert. Insgesamt betrachtet war der Monat in der ersten Hälfte und am Monatsende hochsommerlich warm und trocken, dazwischen allerdings deutlich zu kühl und regenreicher.