15,3 °C
1,6 km/h

Monatsbericht Juni 2009

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 15,9°C beträchtlich unter dem Schnitt (normal 17,3°C).

Erwartungsgemäß gab es keinen kalten Tag mehr, dafür 20warme Tage (normal 22), aber nur 4 Sommertage (normal 10). Ein Tropentag trat nicht auf (normal 2).

Das Tagesmaximum von 28,7 °C wurde am 18. um 16 Uhr erreicht, die Minimaltemperatur betrug 6,2 °C am 5. um 5 Uhr 10.

Der Luftdruck bewegte sich insgesamt im Normalbereich (Schnitt: 1014,1 hPa). Lediglich die Hochs vom 12. bis 22. ließen das Wetter etwas erträglicher werden

Erwähnenswert:

Ab dem 4. machte sich in abgeschwächter Form die Schafskälte bemerkbar, die gern zwischen dem 4. und 20. auftritt. Bei einem Temperaturschnitt von nur 12,5°C wurde es doch etwas ungemütlich und wir mussten nach 13 Tagen in Folge unter dem Schnitt auf den ersten Sommertag des Monats bis zum 14. warten. Dennoch entwickelten sich die Temperaturen unter Schwankungen vom 5. bis 18. ständig nach oben. Dann erfolgte allerdings ein regelrechter Absturz, der am 22. mit einem Tagesschnitt von 11,0°C den Tiefpunkt erreichte. So bewies uns das Wetter wieder mal, wie unterschiedlich der Juni sein kann. Erfreuten uns im Juni 2006 stolze 26 Sommertage, so brachte es dieser Monat lediglich auf 4 Sommertage.

Der Juni war vom Sonnenschein her gesehen normal. 12 Stunden Sonne und mehr waren an 6 Tagen zu verzeichnen, darunter allerdings ein Tag mit 14 Stunden Sonne. Zum Vergleich: Im Juni 2006 konnten wir 6 Tage mit 14 Stunden Sonne genießen. Unangenehm fielen die 4 Tage mit nur 2 Stunde Sonne oder weniger auf.

Insgesamt reichte es dadurch für 224 Stunden Sonne (normal 214 Stunden).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit mit 105,2 l/m² deutlich über dem Normalwert (31% mehr als üblich), verursacht durch die starken Niederschläge im letzten Monatsdrittel. Den höchsten Tageswert mit 30Litern erzielten wir am 23. - zwischen 6 Uhr und 19 Uhr.

Mit 19 Niederschlagstagen (normal 15) lagen wir über dem Schnitt.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. um 14 Uhr 30 mit 53km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 9,4 km/h und lag damit relativ hoch. Dabei blies der Wind hauptsächlich aus Nordwest

Interessant am Rande:

Die Niederschlagsverteilung war diesen Monat sehr ungleichmäßig. Auf niederschlagsfreie Phasen (1. bis 5. folgten recht regnerische Tage (6. - 11.und vor allem 21. bis 27.). Dies ließ Unternehmungen im Freien zu einer unsicheren Sache werden. So richtig feucht wurde es ab dem 22., wobei der 23. mit 30 l/m² und der 27. mit 20 l/m² besonders hervorstachen.

Die Zahl der Gewitter hielt sich dagegen mit 3 in Grenzen (normal 4), was angesichts der niedrigen Temperaturen aber auch nicht so verwunderlich ist..

Vom Wind her gesehen war der Monat etwas windreicher als die beiden Vormonate. An 8 Tagen erzielten wir eine Geschwindigkeit von 30 km/h und mehr, darunter vor allem der 11. mit einer Spitzenböe von 53 km/h

Gesamteindruck

Der Juni startete in den ersten Tagen zwar sonnig,, aber recht windig und mit mäßigen Temperaturen, die im weiteren Verlauf noch sanken. Diese unbeständige Witterung mit leichten Gewittern und Regenschauern hielt bis zum 11. an. An diesem Tag sorgten heftige Sturmböen und Schauer für ungemütliche Fronleichnamsprozessionen. Kräftig steigender Luftdruck ließ auf eine Besserung hoffen, die ab dem 13. auch tatsächlich eintrat. Endlich konnten wir dann am Sonntag, den 14. einen ersten richtig sommerlichen Tag bei leichter Bewölkung genießen. Doch schon am nächsten Tag war es mit der Beständigkeit wieder vorbei. Wechselhaft ging es weiter: sommerlich warm vom 17. bis 18., dann erneute Abkühlung am 19. Auch für den Sommeranfang am 21. hätte man sich als Maximaltemperatur mehr als 18,7°C gewünscht. Aber so richtig ungemütlich wurde es erst am 22. und 23. bei Regen und Durchschnittstemperaturen um 11°C. Von Sommer also weit und breit keine Spur. Heftige Regengüsse und Gewitter ließen Unternehmungen im Freien am 27. schnell ausfallen. Die letzten 2 Tage brachten dann das, worauf wir den ganzen Monat gewartet hatten: den Sommer.

Insgesamt betrachtet war der Monat kein Sommermonat: zu kalt, zu wenig Sonne und im letzten Drittel massive Regenfälle.

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