22,2 °C
4,8 km/h

Monatsbericht Juni 2007

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,1 °C erneut über dem langjährigen Schnitt. (normal 17,3°C)

So verzeichneten wir: 25 warme Tage (normal 23), 15 Sommertage (normal 10), allerdings keinen einzigen Tropentag (normal 2).

Das Tagesmaximum von 29,8 °C wurde am 20. um 16 Uhr 05 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 9,3°C am 27. um 5 Uhr 20.

Der Luftdruck bewegte sich zwischen 1001 hPa und 1020 hPa. Extreme Luftdruckschwankungen traten nicht auf. Allerdings war der Schnitt erstaunlich niedrig: 1011,6 hPa

Erwähnenswert:

Nach einem etwas kühleren Beginn lagen die Temperaturen ab dem 3. für 18 Tage ständig (ausgenommen den 16.) über dem Schnitt und brachten in dieser Zeit eine Folge von Sommertagen zustande. Es war also durchaus ein sommerlicher Monat, an dem zunächst nur an wenigen Tagen (4., 12., 16.) kleine Temperaturdellen zu verzeichnen waren. Selbst der Temperatursturz am 21. konnte daran nichts ändern. So setzte dieser Monat erneut die Reihe der zu warmen Monate fort. (September 2006 – Juni 2007).

Da allerdings vollkommen wolkenloser Himmel eher selten war, fiel die Sonnenscheinbilanz nicht ganz so gut aus. Nur an 6 Tagen erreichten wir eine Sonnenscheindauer von 12 Stunden und mehr, davon allerdings an 2 Tagen sogar 14 Stunden.

Positiv zu bemerken ist, dass es keinen Tag gab, an dem die Sonne überhaupt nicht schien. So wurde bis Monatsende mit 239 Stunden die übliche Sonnenscheindauer (284 Stunden) bei weitem nicht erreicht.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge von 105,8 Litern übertraf den Schnitt um 31%.. Den höchsten Tagesniederschlag mit 38 Litern erzielten wir am 15. - den Großteil davon schauerartig zwischen 15 Uhr und 22 Uhr..

Mit 19 Niederschlagstagen lagen wir erheblich über dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 26. um 12 Uhr 50 mit 53km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,8 km/h erheblich höher als im Juni üblich. Dabei blies der Wind hauptsächlich aus Nordwest

Interessant am Rande:

Nachdem der Mai das Jahres-Niederschlagsdefizit bereits kräftig schrumpfen ließ, holte der Juni noch kräftig auf. Besonders drei starke Regenfälle (16 Liter am 11., 38 Liter am 15. und 23 Liter am 21.) kamen den Landwirten wohl gerade recht.

Nun erzielten wir für den bisherigen Jahresverlauf wieder eine gut ausgeglichene Niederschlagsbilanz, der niederschlagsarme März und der extrem trockene April waren aufgeholt. So stehen bis jetzt zwei trockenen Monaten 4 niederschlagsreiche gegenüber. Der Siebenschläfer-Tag zeigte sich kühl und leicht regnerisch. Will man der Regel glauben (die eine statistische Wahrscheinlichkeit von immerhin 70% hat), so dürften die nächsten Wochen nicht so berauschend werden.

Die Windmenge des Monats war deutlich höher als im Juni üblich. An 3 Tagen sank die Windgeschwindigkeit niemals auf Null, an 9 Tagen wurden 30 km/h und mehr gemessen.

Gesamteindruck

Der meteorologische Sommeranfang ließ bei einer Maximaltemperatur von 17°C doch sehr zu wünschen übrig. In den nächsten Tagen ging es allerdings bei unbeständiger Witterung mit den Temperaturen wieder nach oben. Am 6. war er dann da, der erste Sommertag des Monats. Nun folgte bei meist wolkenlosem Himmel ein sommerlicher Tag auf den anderen. Nach weiterhin nicht mehr ganz so hohen Temperaturen (ab dem 11.) kam es bei sehr wechselhafter Witterung verstärkt zu Gewittern und Schauern, die das Niederschlagsdefizit weiter ausglichen. Besonders stark zu Buche schlug ein Regenguss von 38 l/m² am 15. Auch der Beginn der neuen Woche war geprägt von wechselhafter Witterung: Regen in der Nacht des 18. wechselte tagsüber mit sonnigen Abschnitten ab. Bei erneut steigenden Temperaturen und nahezu wolkenlosem Himmel erreichten wir im weiteren Verlauf neue Temperaturhöchstwerte. So verfehlten wir am 20. mit 29,8°C nur knapp einen Tropentag. Ein Gewitter in der Nacht des 21. ließ dann ausgerechnet zum kalendarischen Sommeranfang die Temperaturen um etwa 10°C sinken. Trotz heftigen Regens und Sturmböen waren in unserem Raum keine größeren Schäden zu verzeichnen. Dieses deutlich niedrigere Temperaturniveau hielt bis zum 22. an, danach wurde es nochmals Sommer, wenn auch nur bis zum 25. Am Abend einsetzender Regen führte zu einem erneuten Temperatursturz und heftigen Windböen, die sich im Verlauf des 26. noch verstärkten und so zum zweit-kältesten Tag und tags darauf zum kältesten Tag des Monats führten.

Insgesamt betrachtet war es ein warmer Monat mit recht wechselhafter Witterung, zahlreichen Sommertagen, ausreichend Niederschlag und häufigen, leichten Gewittern.

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