15,5 °C
1,6 km/h

Monatsbericht Juni 2005

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,4°C erheblich über dem langjährigen Schnitt von 17,2°C. Das Soll an Sommer- u. Tropentagen wurde mehr als erfüllt:

15 Sommertage (normal 10) und 4Tropentage (normal 2).

Das Tagesmaximum von 31,1°C wurde am 28. um 13 Uhr 06 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 5,9°C am 8. um 5 Uhr 16.

Der Luftdruck schwankte im Bereich von 1005 hPa bis 1031 hPa, extreme Schwankungen waren nicht zu verzeichnen

Erwähnenswert:

Die sog. „Schafskälte", die mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit bis zum 11.Juni auftritt, machte sich heuer besonders deutlich und lang anhaltend bemerkbar mit Tagestemperaturen um 13°C und Nachttemperaturen um 6°C.

So lagen denn auch ab dem 4. Juni die Durchschnittstemperaturen 10 Tage in Folge unter dem Schnitt.

Das andere Extrem: Ab dem 14. bewegten sich die Temperaturen 17 Tage in Folge über dem Schnitt, was letztlich zu einer höheren monatlichen Durchschnittstemperatur beitrug.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 54,4 Litern erheblich unter dem Schnitt (25,3 l/m² weniger als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 15,5 Litern fiel am 4. - zwischen 0 und 2 Uhr sowie 10 und 13 Uhr.

Die Zahl der Niederschlagstage bewegte sich mit 12 ebenfalls unter dem Schnitt (15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 3. mit 36 km/h erreicht.

(windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

In diesem Monat trat die bis jetzt längste Trockenperiode (in diesem Jahr) auf, nämlich vom 15.6. bis 25.6.

Die Zahl von 12 Niederschlagstagen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eigentlich nur an 5 Tagen nennenswerter Niederschlag fiel.

Dieser Niederschlagsmangel ließ das bisherige Gesamtniederschlagsplus deutlich schwinden.

Die Windhäufigkeit war erkennbar niedriger als in anderen Junimonaten.

Gesamteindruck

Der meteorologische Sommerbeginn war nicht berauschend: 19°C bei allerdings relativ wolkenlosem Himmel. Nach dem ersten Sommertag des Monats am 3. ging die Temperatur spürbar zurück und bis zum 9. sorgte die vorgezogene „Schafskälte" für wechselhaftes, kühles Wetter. Nur sehr zögerlich gingen die Temperaturen ab dem 10. wieder nach oben. Der erste Tag mit fühlbar höheren Temperaturen (der 13.) zog dann auch gleich ein Gewitter nach sich. Auch im weiteren Verlauf zeigte sich das Wetter wechselhaft und noch nicht sommerlich. Erst am 16. erfolgte der Durchbruch und wir konnten den 2. Sommertag des Monats genießen. Von da an erfolgte ein grundlegender Wandel. Die Temperaturen stiegen erheblich, um am 21., dem kalendarischen Sommeranfang, mit dem ersten Tropentag des Monats den vorläufigen Höhepunkt zu erreichen. Diese Schönwetterlage mit weiter steigenden Temperaturen (Maximum am 28.) blieb uns bis Monatsende erhalten..

Insgesamt betrachtet war das Wetter im Juni extrem zweigeteilt: Die erste Hälfte zeigte sich sehr unfreundlich und wenig sommerlich. Doch die 2. Hälfte entschädigte mit stetig steigenden hochsommerlichen Temperaturen und wenig Niederschlagstagen.

Die Sonnenscheindauer überstieg mit 289 Stunden das übliche Maß (normal 272).

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