15,5 °C
1,6 km/h

Monatsbericht Juni 2004

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 16,6°C deutlich, nämlich 0,6 °C unter dem langjährigen Schnitt von 17,2 °C. Damit war dieser Monat neben 1995 (15,2 °C) und 1991/1985 (15,5 °C) einer der kälteren Junimonate.

Es waren nur 21 warme Tage (normal ca. 24) zu verzeichnen. Bescheiden war die Zahl von einem Tropentag und 5 Sommertagen.

Das Tagesmaximum von 30,0 °C wurde am 9. um 17 Uhr 05 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,4 °C am 26. um 5 Uhr 22.

Der Luftdruck bewegte sich im Bereich von 1004 hPa bis 1028 hPa

Erwähnenswert:

An 9 Tagen verharrte die Durchschnittstemperatur sogar unter 15 °C. Nur an 11 Tagen lag sie über dem Monatsschnitt.

Mit lediglich 5 Sommertagen bewegte sich der Monat am unteren Ende seiner Möglichkeiten. (bisheriges Minimum: je 5 Sommertage in den Jahren 1990/91/95)

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 65,5 Litern 22 % unterdem Schnitt (19 l/m² weniger als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 20,5 Litern fiel am 10. - fast innerhalb einer Stunde.

Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 17 allerdings geringfügig über dem Schnitt (15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 19. mit 37 km/h erreicht. (windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

Dass der Sommer bis jetzt zu kurz kam, sieht man auch an folgenden Werten:

Im Schnitt erbringen die Monate April – Juni insgesamt 19 Sommertage, das letzte „Superjahr" erzielte 34 und heuer sind es nur 5

Außerdem liegt die Durchschnittstemperatur eher am unteren Ende der Skala:

tiefster Junischnitt (1995): 15,2 °C

höchster Junischnitt (2003): 22,1 °C

Gesamteindruck

Gleich zu Monatsbeginn sanken die Temperaturen in den Keller und es setzte täglich Regen ein. Doch ab dem 7. zeichnete sich endlich eine Wende ab: Temperatur und Luftdruck stiegen an und wir erreichten ziemlich schnell sommerliche Werte bis nahezu 30 Grad. Diesem dreitägigen Sommeranflug wurde allerdings bereits ab 11. ein abruptes Ende bereitet. Ständiger Luftdruckabfall vom 14. bis 19. leitete eine Periode unbeständiger, kalter Witterung ein. Bis zum 26. wollte der Sommer dann nicht mehr in die Gänge kommen (kein einziger Sommertag mehr). Erst in den letzten Monatstagen wurde es noch kurzzeitig sommerlich.

Kurioserweise war die kälteste Nacht ebenfalls gegen Monatsende (am 26.)

Insgesamt betrachtet war es wiederum ein zu kühler Monat mit etwas geringeren Niederschlägen und einer nicht überzeugenden Sonnenstundenzahl von 257 Stunden (Vorjahr 347 Stunden)

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