22,2 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Juli 2020

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 19,5 °C etwas über dem Schnitt (normal 19,3°C).

Es gab 29 warme Tage (normal 27), 21 Sommertage (normal 16) und 6 Tropentage (normal 4).

Das Tagesmaximum von 34,1 °C wurde am 31. um 16 Uhr 55 erreicht, die Minimaltemperatur betrug8,2 °C am 7. um 6 Uhr 10.

Der Luftdruck drang nur einmal in den Bereich von 1025 hPa vor und erzielte so auch nur einen Schnitt von 1015,6 hPa

Erwähnenswert:

Die erste Julihälfte zeigte sich durchaus sommerlich, doch von Hochsommer konnte bei einer Durchschnittstemperatur von 18,8 Grad keine Rede sein. Schuld daran war ein ständiger Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten. Es schien sich also heuer ein Sommer zu entwickeln, wie wir ihn von früheren Jahren kannten. Doch das täuschte, denn das Wetter ist immer für eine Überraschung gut und bis zum Monatsende war der schlechte Beginn vergessen. Trotz der gegen Monatsende sich häufenden hohen Temperaturen waren nur 2 Gewitter zu verzeichnen (normal 5).

Mit der Zahl der Sonnenstunden konnten wir zufrieden sein. Es gab immerhin 14 Tage mit 10 Stunden Sonne oder mehr.und nur einen einzigen Tag, an dem gar keine Sonne schien. So wurde das Soll von 229 Stunden mit 265 Stunden sogar erkennbar überschritten.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit nur 51,4 l/m² deutlich unter dem Schnitt (nur 57% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 20 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 2. bei Schauern zwischen 4 Uhr und 11 Uhr.

Mit 11 Niederschlagstagen lagen wir unter dem Schnitt (normal 14).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 10. um 17 Uhr 45 mit 39km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,6km/h im üblichen Bereich und der Wind wehte überwiegend aus Nordwesten

Interessant am Rande:

Obwohl der Monat gleich zu Beginn mit einer Niederschlagsmenge von 20 Litern pro Quadratmeter startete, war die erste Monatshälfte zu trocken, selbst bis Monatsende konnte das hohe Defizit nicht aufgeholt werden und die Waldbrandgefahr erreichte Stufe vier.

Die Windmenge lag für Juli im üblichen Bereich sowie ebenfalls die Zahl der 3 Sturmtage (normal 3).

Gesamteindruck

Mit ganztägigem Sonnenschein und einem Temperaturmaximum von 30 Grad erfolgte ein fulminanter Start in den Sommermonat Juli. Da erstaunte es nicht, dass in der Nacht Gewitter und Starkregen für Abkühlung sorgten. In den nächsten Tagen war ein recht schwankendes Temperaturniveau zu beobachten. Mal ein Sommertag und dann wieder Maximalwerte von nur 21 Grad. Erst am 9. Juli besann sich das Wetter darauf, dass doch Sommer ist und bescherte uns am Tag darauf fast 31 Grad. Obwohl Wetterwarnungen des DWD darauf hinwiesen, dass mit Gewitter, Starkregen und heftigen Windböen zu rechnen sei, wurde der heiße Tag in der folgenden Nacht lediglich mit einem kräftigen Temperatursturz und einer Regenmenge von knapp 5 Litern pro Quadratmeter beendet. Mit leicht unterkühlten, doch sommerlichen Werten ging es bis zum 14. Juli weiter. Doch am 15. Juli setzte zunächst leichter Regen ein, der sich am nächsten Tag fortsetzte und am 17. Juli dann mit immerhin 9 Litern pro Quadratmeter endete. Erst am Tag darauf wagte sich der Sommer wieder in die Startlöcher, legte eine rasante Aufholjagd hin und es folgten 13 Sommertage aufeinander, ein kompletter Ausgleich für die doch sehr wechselhafte erste Monatshälfte. Der Monat endete mit einer Temperatur von 34,1 Grad, dem bisher höchsten Wert dieses Monats und Jahres.

Insgesamt betrachtet war der Juli erst in der zweiten Hälfte ein hoch erfreulicher Sommermonat mit viel Sonnenschein und deutlich zu wenig Niederschlag.

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