Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 20,1 °Cextrem über dem Schnitt (normal 19,3 °C).
Es gab 29 warme Tage (normal 27), 18 Sommertage (normal 17) und 7 heiße Tage (normal 4).
Das Tagesmaximum von 36,3 °C wurde am 25. um 15 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,2 °Cam 10. um 5 Uhr 30.
Bis auf einen starken Luftdruckabfall am 28. bewegte sich der Luftdruck meist im Hochdruckbereich und am Monatsende lag der Schnitt bei 1014,3 hPa
Erwähnenswert:
Nach einem sehr heißen Monatsbeginn erlebten wir ab dem 7. einen deutlichen Temperaturrückgang, was der Natur aber gut tat. Da konnte man noch nicht ahnen, dass sich im letzten Drittel Sommerwetter in Hochform entwickeln würde und uns eine zweite Hitzewelle bevorstand. Erstaunlich, dass trotzdem die Zahl der Gewitter mit 5 im Schnitt lag und dass auch keine einzige Tropennacht erzielt wurde.
Mit 243 Sonnenstunden lagen wir merklich über dem Schnitt von 229 Stunden. Erfreulich, dass es nur einen Tag ganz ohne Sonnenschein gab, dafür aber 9 Tage mit 12 Stunden Sonne oder mehr.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit nur 44,4l/m² deutlich unter dem Schnitt (nur 49% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 13,6 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 31. bei leichtem Regen zwischen 3 Uhr und 12 Uhr und Starkregen kurz vor Mitternachtr
Mit 16 Niederschlagstagenlagen wir zwar über dem Schnitt (normal 14), aber die geringe Regenmenge spiegelte das nicht wieder.
Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 6. um 13 Uhr 40 mit nur 35 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,8 km/h recht niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Nordwesten
Interessant am Rande:
Auch dieser Monat war schon in den ersten zwei Dritteln extrem trocken, waren doch bis zum 20. erst 23% der Monats-Niederschlagsmenge erreicht. So stieg der Waldbrandgefahren-Index auf Stufe 4 von 5 möglichen Werten. Auch am Monatsende betrug das Defizit noch 60 %.
Vor heftigem Sturm blieben wir erneut verschont und zählten auch nur 2 Sturmtage (normal 3). Auch die Windmenge lag im unteren Normalbereich.
Gesamteindruck
Der Juli startete mit Bilderbuch-Sommerwetter bei ganztägigem Sonnenschein und hohen Temperaturen. Erst ab dem 7. zog sich der Hochsommer etwas zurück und vor allem die Nachttemperatur lag an zwei Tagen nur noch im einstelligen Bereich. Ab dem 11. setzte dann dringend benötigter Regen ein, aber die Temperatur erreichte zumindest wieder die Marke von 20 Grad. Erst ab dem 14. nahm der Sommer langsam wieder Fahrt auf, die Marke von 25 Grad wurde dann am 17. überschritten. Die Rückkehr des Hochsommers schritt weiter voran und am 20. stand wieder mal ein heißer Tag auf dem Programm. Das sich aufbauende Hoch „Yvonne“ ließ bei bei uns und deutschlandweit den Sommer zur Hochform auflaufen. Bei wolkenlosem Himmel stieg die Temperatur Tag für Tag an, um am 25. stolze 36,3 Grad zu erzielen. Dieses hohe Temperaturniveau wurde durch heiße Luftströmung aus Südosten bis zum 27. aufrecht erhalten. Am Abend des 27. brachte ein kräftiges Gewitter endlich Abkühlung und dringend erforderlichen Regen, wenn auch noch immer in zu geringer Menge. Dennoch war der Temperaturrückgang von 36 Grad auf 22 Grad am 28. für Mensch und Natur erholsam.
Insgesamt betrachtet war der Juli mit seinen zwei Hitzewellen deutlich zu warm, viel zu trocken und er bot erfreulich viel Sonnenstunden.