21,8 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Juli 2012

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,9°C unter dem Schnitt (normal 19,2°C).

Es gab 28 warme Tage (normal 27), 16 Sommertage (normal 15) und 3 heiße Tage (normal 4).

Das Tagesmaximum von 34,6 °C wurde am 27. um 16 Uhr 05 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 9,1°C am 23. um 4 Uhr 55.

Der Luftdruck bewegte sich in der ersten Monatshälfte fast dauernd im Tiefdruckbereich. (Schnitt: 1013,7 hPa)

Erwähnenswert:

Obwohl seit Monatsbeginn kein konstantes Sommerhoch in Sicht war, lag die Durchschnittstemperatur bis zum 11. dennoch 0,6°C über dem Schnitt. Das konnte aber nichts daran ändern, dass es danach vom 12. bis 22. mit kurzen Unterbrechungen stetig bergab ging und wir weit von üblichen Werten entfernt waren. Erst ab dem 24. wendete sich das Blatt und eine Hitzewelle ließ den Schnitt deutlich ansteigen.

Bis Monatsmitte war die Sonnenausbeute recht mäßig: gerade mal 35% des üblichen Wertes. Auch der Gesamtmonat konnte als Sommermonat nicht überzeugen: nur 4 Tage mit 12 Stunden Sonne oder mehr (2010 waren es stolze 14 Tage) und dafür 5 Tage mit nur 2 Stunden Sonne oder weniger. Entsprechend mager fiel die Bilanz aus: lediglich 202 Sonnenstunden (normal 229).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 60,4l/m² deutlich unter dem Schnitt (nur 68% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 15,2 Litern erzielten wir am 7. - bei bei einem Schauer zwischen 3 Uhr und 8 Uhr.

Mit 15 Niederschlags tagen (normal 14) lagen wir im Schnitt.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 14. um 14 Uhr 50 mit 42km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,0 km/h relativ hoch. Dabei wehte der Wind erneut hauptsächlich aus Nordwest

Interessant am Rande:

Ähnlich wie im Vormonat begann der Juli niederschlagsreich. So war bereits bis zum 9. die Hälfte des Monatssolls erreicht. Doch ab Monatsmitte herrschte im Gegensatz zu Norddeutschland eher Trockenheit, was am niedrigen Wasserstand von Donau und Wörnitz zu erkennen war.

Da sich ein Großteil des Monats eher als zu kühl erwies, wundert es nicht, dass auch die Gewitterneigung relativ gering war: nur 3 Gewitter anstatt 5.

Der Monat zeigte sich wieder etwas windreicher als der Vormonat und wies immerhin 9 Tage mit Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr auf.

Gesamteindruck

Die Gewitterfront, die bereits kurz vor Mitternacht am 30. Juni blitzartig aufgezogen war, führte am Monatsersten die ganze Nacht über zu einer hohen Blitzrate mit Schauern und Sturmböen. Doch bereits ab dem 4. war sommerliche Witterung vorherrschend, wobei sich die Wetterlage über Tage hinweg als sehr unbeständig erwies. So zeigte sich ein ständiger Wechsel zwischen Sonnenschein, Schauern und Gewitter. Ab dem 12. zog sich der Sommer merklich zurück und die Maximalwerte gingen auf 21°C zurück. Auch ein kurzes sommerliches Zwischenspiel am 18. und 19. konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Sommer nicht so richtig einstellen wollte. Das änderte sich erst am 23., als nach deutlichem Luftdruckanstieg und ganztägigem Sonnenschein endlich wieder ein Sommertag und danach sogar der erste heiße Tag des Monats erzielt wurde. Diese „Mini-Schönwetterperiode" bescherte uns am 27. den bisher heißesten Tag des Jahres mit 34,6°C und die wärmste Nacht mit einer Minimaltemperatur von 19°C.

Insgesamt betrachtet war der Monat überaus unbeständig bei einem deutlichen Sonnenschein- und Niederschlagsmangel und erst zu Monatsende wurde es so richtig sommerlich heiß.

← Zurück zur Übersicht