15,3 °C
3,2 km/h

Monatsbericht Juli 2009

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 18,3°C wesentlich unter dem Schnitt (normal 19,3°C).

Es gab 27warme Tage (genau im Schnitt), aber nur 13 Sommertage (normal 16) sowie 2 Tropentage (normal 4).

Das Tagesmaximum von 30,9 °C wurde am 27. um 16 Uhr 30 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 7,6 °C am 11. um 4 Uhr 55.

Der Luftdruck bewegte sich insgesamt im Normalbereich (Schnitt: 1014,3 hPa), wobei aber nie für längere Zeit ein Hoch bestimmend war

Erwähnenswert:

Nachdem sich bereits seit Juni kein konstantes Hoch aufbauen wollte, konnte sich bei uns auch keine richtige, andauernde Schönwetterperiode entwickeln. So waren wir bis Monatsmitte einer extrem wechselhaften Witterung mit zahlreichen Regenfällen und oft wenig sommerlichen Temperaturen ausgesetzt (Schnitt bis zum 12. war 2°C zu niedrig). Da sehnt man sich nach Werten wie im Juli 2006, wo wir 28 Sommertage genießen konnten.

Das Sonnendefizit in der 1. Julihälfte war enorm. Bis zum 12. waren gerade mal 64 Stunden Sonne zu verzeichnen und die tägliche Sonnenscheindauer ging über 8 Stunden nicht hinaus. 12 Stunden Sonne und mehr waren bis zum 20. überhaupt nicht zu verzeichnen und danach auch nur an 4 Tagen. Da schnitten wir in anderen Jahren deutlich besser ab. Selbst der Juli des Vorjahres, der nun wirklich kein Super-Sommermonat war, konnte 12 Tage mit 10 Stunden Sonne und mehr aufweisen. Einziger Trost: nur 2 Stunden Sonne oder weniger trat nur an einem Tag (am 18.) auf. So verwundert die geringe Gesamt-Sonnenstundenzahl nicht: nur 204 Stunden (normal 229 Stunden).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit mit 99 l/m² etwas über dem Normalwert (10% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 25,8Litern erzielten wir am 17. - bei einem heftigen Schauer ab 20 Uhr 30.

Mit 17 Niederschlagstagen (normal 14) lagen wir etwas über dem Schnitt.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 23. um 15 Uhr 45 mit 43,5km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 7,6 km/h und lag damit ziemlich niedrig. Dabei blies der Wind hauptsächlich aus Nordwest.

Interessant am Rande:

Der Monat war schon zu Beginn recht niederschlagsreich: bis zum 10 waren bereits 8 Regentage zu verzeichnen. Nach einer viertägigen Pause ging es am 15. richtig zur Sache: 22,2 l/m² fielen beim Durchzug einer nächtlichen Gewitterfront und dann erneut 25,8 l/m² am 17. Damit war das Monatssoll schon erreicht. Der Rest des Monats erwies sich dann allerdings als relativ trocken

Die Zahl der Gewitter lag mit 7 etwas über dem Schnitt (normal 5), wobei allerdings nur sehr leichte Gewitter zu verzeichnen waren.

Vom Wind her gesehen war der Monat eher ruhig. Wir erzielten zwar an 10 Tagen Geschwindigkeiten von 30 km/h oder mehr, doch die Gesamt-Windmenge lag dennoch deutlich unter den Werten der Vormonate. Auffallend allerdings zwei Spitzenwerte: 40 km/h am 8. und 44 km/h am 23. bei Durchzug einer Gewitterfront.

Gesamteindruck

Auch wenn die Witterung sehr gewitterträchtig war, startete der Juli doch sommerlich warm. Leider trieb uns ein Gewitter mit Starkregen am 3. nach anfänglichen 26°C schnell wieder ins Haus. Bei weiter fallendem Luftdruck blieb es zwar kurzzeitig noch angenehm warm, doch extrem unbeständig. Ab dem 6. ging es dann mit den Temperaturen rapide bergab und der 10. und 11. waren mit einem Schnitt von nur 14,2°C schon mehr als kühl. Erst am 13. stieg die Temperatur schlagartig auf 27,3°C bei einer durchschnittlichen Feuchte von 78%, was wetterfühligen Menschen schon zu schaffen machte. Ähnlich schwül-warm ging es dann die nächsten Tage weiter. Den Abschluss der vorübergehend sommerlichen Witterung bildete ein etwas heftigeres Gewitter in der Nacht des 15. bei einer beachtlichen Regenmenge. Diese Achterbahnfahrt des Wetters setzte sich fort: mal trocken, mal nass, mal heiß, dann wieder eher kühl mit einem erneuten Tiefpunkt am 18. bei einem Schnitt von nur 13,2°C (kältester Tag des Monats). Am 21. kam dann endlich mal der Hochsommer in Fahrt und der erste Tropentag des Monats wurde erreicht. Doch bereits nach 2 Tagen brachte ein leichtes Gewitter eine merkliche Abkühlung. In der letzten Woche des Monats konnte man dann noch hochsommerliche Tage bei Temperaturen um 30°C genießen und der miserable Temperaturschnitt wurde etwas angehoben.

Insgesamt betrachtet war der Monat in den beiden ersten Dritteln viel zu sonnenarm und zu kalt. Erst die letzten 10 Tage konnte man als sommerlich bis hochsommerlich bezeichnen.

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