Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 19,0°C knapp unter dem langjährigen Schnitt von 19,2°C. Das Soll an Sommertagen wurde nicht erreicht: 12 Sommertage (normal 15). Dagegen lagen die 3 Tropentage genau im Schnitt..
Das Tagesmaximum von 32,2°C wurde am 28. um 17 Uhr 06 erreicht, die Minimaltemperatur betrug 8,8°C am 9. um 5 Uhr 47.
Der Luftdruck schwankte im Bereich von 1007 hPa bis 1024 hPa, extreme Schwankungen waren nicht zu verzeichnen
Erwähnenswert:
Das erste Julidrittel war deutlich zu kalt: Es lag mit einer Durchschnittstemperatur von 16,4°C (bis zum 10.) 2,8°C unter dem Monatsschnitt.
Auch der Gesamtmonat wäre deutlich zu kühl ausgefallen, wenn nicht 2 Hitzeperioden (um den 15. und um den 28.) den Schnitt noch angehoben hätten.
Einige Temperaturstürze machten es wetterfühligen Leuten diesen Monat recht schwer: Vom 4. auf 5. sank die Temperatur von 28°C auf 15°C (13 Grad Unterschied) und vom 29. auf 30. von fast 32°C auf 21°C (11 Grad Unterschied )
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 113,8 Litern über dem Schnitt (26,8 l/m² mehr als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 24,5 Litern fiel am 5. - zwischen 0 und 16 Uhr, gefolgt vom 25. mit 22,7 Litern.
Die Zahl der Niederschlagstage bewegte sich mit 22 mehr als deutlich über dem Schnitt (14).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 23. mit 41 km/h erreicht.
(windgeschützte Lage)
Interessant am Rande:
Der Hauptniederschlag konzentrierte sich auf den 5., 10. und 25. Doch bereits bis zum 10. des Monats war soviel Niederschlag gefallen wie normalerweise im ganzen Monat Juni. Die Regenmengen wären wohl noch deutlich höher ausgefallen, wenn nicht unter den 22 Niederschlagstagen immerhin 13 Tage mit weniger als 2 l/m² gewesen wären.
Die Windhäufigkeit bewegte sich auf den üblichen Juli-Werten.
Gesamteindruck
Der Monat startete zunächst mit Regen und recht niedrigen Temperaturen. Ein überraschender Temperaturanstieg ab dem 3. wurde bereits am frühen Abend des 4. durch ein Gewitter beendet. Glücklicherweise blieben der vorausgesagte Hagel und die Sturmböen aus. Dennoch sank die Temperatur bei starken Regenschauern am nächsten Tag um 13°C ab. Diese kühle, unbeständige Witterungslage mit nahezu täglichen Regenfällen blieb uns bis zum 10. erhalten. Danach bewegten sich die Temperaturen langsam nach oben und stetig steigender Luftdruck ließ die Witterung zunehmend beständiger werden. Mit dem 3. Sommertag des Monats am 13. kamen allmählich wieder Sommergefühle auf, die im 1. Tropentag des Monats am 15. gipfelten. Nach immerhin 6 hochsommerlichen Tagen legte dann ab dem 19. der Sommer erst mal eine Verschnaufpause bei täglich sinkenden Temperaturen ein. Die unbeständige und relativ kühle Witterung hielt bis zum 25. an. Danach erfolgte ein täglicher Temperaturanstieg, der erst am Abend des 29. mit Sturm, Gewitter und Regengüssen beendet wurde. Das Stadtgebiet Donauwörth blieb, im Gegensatz zu umliegenden Gemeinden, vom vorhergesagten Unwetter einigermaßen verschont.
Insgesamt betrachtet war das Wetter zu Julibeginn dem Vormonat recht ähnlich: Der Monatsanfang bis zum 10. erwies sich als zu kühl und regenreich. Doch im Gegensatz zum Juni war der weitere Verlauf leider sehr wechselhaft.
Die Sonnenscheindauer war mit 247 Stunden deutlich zu gering (normal 269).