22,1 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Januar 2024

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 1,0°C deutlich über dem Schnitt (normal 0,3°C).

Es gab 26 kalte Tage (normal 29), 20 Frosttage (normal 21) und 7 Eistage (normal 9). Das Tagesmaximum von 11,6 °C wurde am 24. um 9 Uhr 50 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-8,6°C am 11. um 6 Uhr 25.

Der Luftdruck war erheblichen Schwankungen ausgesetzt, bewegte sich aber überwiegend im Hochdruckbereich. Dies resultierte in einem Schnitt von 1020,1 hPa

Erwähnenswert:

Obwohl es ab dem 4. Januar zu einem täglichen Temperaturrückgang kam, lag der Durchschnittswert im ersten Monatsdrittel immer noch ein Grad zu hoch. Das sollte sich allerdings in den Folgetagen ändern, denn acht Eistage (Temperatur ganztägig unter Null Grad) ließen die Werte deutlich sinken und der Schnitt lag bis zum 21. Januar unter Null Grad. Erst dann setzte der Wandel ein und der Monat war wieder einmal zu warm.

Das überraschendste war diesen Januar die relativ hohe Zahl von 77 Stunden mit Sonnenschein, denn im Schnitt werden nur 46 Stunden erreicht. Dies ist sowohl auf die vielen Tage mit hohem Luftdruck als auch auf die geringe Zahl von 6 Nebeltagen (normal 8) zurückzuführen.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 37,2l/m² erheblich unter dem Schnitt (nur 65 % des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 8,8 l/m² erzielten wir am 17. bei Regen zwischen 8 und 14 Uhr.

Mit14 Niederschlagstagen lagen wir fast im Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 24. um 10 Uhr 10 mit 60 km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 9,4km/h über dem Schnitt und der Wind wehte zu gleichen Teilen aus Westen und Ost-Südost

Interessant am Rande:

Bis Monatsende war kein nennenswerter Schneefall zu verzeichnen, was letztlich zu einem hohen Niederschlagsmangel führte, da auch ausreichend Regen ausblieb. Dies war für die Natur eher unerfreulich, zumal zahlreiche Frost- und Eistage auftraten.

Die Windmenge war im Januar höher als üblich und wir erzielten 11 Tage mit äußerst heftigen Böen(normal 7).

Gesamteindruck

Der 1. Januar startete relativ sonnig und vor allem immer noch sehr mild. Doch stark fallender Luftdruck sorgte in den nächsten Tagen für Regen und heftigste Windböen. Dieses wenig winterliche Wetter, vergleichbar mit dem Januar des Vorjahres, setzte sich bis zum 7. Januar fort. Danach aber ging es bei ständig steigendem Luftdruck in Richtung winterliche Temperaturwerte, es trat der erste Frost des Jahres auf. In den Tagen bis zum 11. Januar fiel die Temperatur auf bis zu -8,6 Grad. Verursacht wurde dies durch ein Kältehoch über dem Nordmeer, das uns aber nicht nur Kälte, sondern auch bis zu 7 Sonnenstunden am Tag bescherte. Das Wetter zeigte sich also recht winterlich, wenn auch ohne Schnee. Leider verhinderte hartnäckiger Hochnebel am 12. und 13. Januar jeglichen Sonnenschein. Am 17. Januar trat das ein, was der DWD bereits angekündigt hatte. Das Tief Gertrud, das aus dem Süden herzog, brachte Regen in unseren Raum, der auf eiskaltem Boden sofort gefror, es entstand eine ausgesprochen tückische Eisregensituation. Nach zwei Tagen entspannte sich die Situation und am 20. Januar war nach Nebelauflösung herrlicher Sonnenschein zu genießen, auch wenn die Temperatur ganztags unter Null Grad lag. Am 22. Januar bahnte sich ein Wetterwechsel an. Die Temperatur stieg kontinuierlich bis auf 12 Grad an und Regen setzte ein. Auch in den Folgetagen wurden untertags kaum noch ganztägig Minusgrade mehr erreicht und sogar die Sonne ließ sich bis zu fast acht Stunden am Tag sehen.

Insgesamt betrachtet war der Monat niederschlagsarm, sehr stürmisch und deutlich zu warm bei einer hohen Zahl an Sonnenstunden.

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