22,1 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Januar 2022

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 1,8 °C erheblich über dem Schnitt (normal 0,3°C).

Es gab 27 kalte Tage (normal 29), 20 Frosttage (normal 21) und nur 3 Eistage (normal 9).

Das Tagesmaximum von 12,2 °C wurde am 1. um 13 Uhr 40 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-4,9°C am 15. um 6 Uhr 15.

Der Luftdruck lag ab dem 9. ständig im Hochdruckbereich, was zu einem Schnitt von 1025,7 hPa führte

Erwähnenswert:

Der Monatsbeginn verlief viel zu warm. Bis zum 6, Januar war kein einziger Frosttag zu verzeichnen. Und auch im weiteren Fortgang lag der Tagesschnitt meist über dem üblichen Wert. Dies änderte sich erst kurz vor Monatsmitte. Dennoch lagen am Monatsende 20 Tage über dem Monatsschnitt. Auch wenn der Januar subjektiv mit seinen 9 Nebeltagen (normal 8) ein eher düsterer Monat war, sprechen die Daten dagegen. Mit 51 Sonnenstunden wurde der Schnitt (normal 46) sogar überschritten. Dafür sorgten vor allem der 14. Januar mit seinen mehr als 8 Sonnenstunden sowie zwei weitere Tage mit jeweils mehr als 5 Stunden.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 38,8 l /m² deutlich unter dem Schnitt (nur 67% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 13,4 l/m² erzielten wir am 4. bei Dauerregen bis Mitternacht.

Mit 18 Niederschlagstagen lagen wir über dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 30. um 13 Uhr 05 mit 46 km/h gemessen (windgeschützte Lage),

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 9,9km/h relativ hoch und der Wind wehte hauptsächlich aus westlichen Richtungen

Interessant am Rande:

Die am 15. Januar vom Vulkanausbruch in Tonga ausgelöste ungeheure Druckwelle war so stark, dass sie selbst in Donauwörth an Hand des plötzlich steigenden und danach sofort fallenden Luftdrucks erfasst werden konnte, da diese Druckwelle rund um den Erdball lief.

Schneefall war im Januar eher spärlich. Es fiel zwar an 7 Tagen Schnee (normal an 5 Tagen), doch nur am 8. Januar war dies eine etwas größere Menge, die dann kurzzeitig ein weißes Landschaftsbild bot.

Die Windmenge im Januar lag im üblichen Bereich,es traten aber immerhin 12 Tage mit Sturm oder starken Böen auf (normal 7).

Gesamteindruck

Der Start ins Jahr 2022 mit 12 Grad und ganztägigem Sonnenschein war sehr erfreulich. Doch bereits nach zwei Tagen kam die Ernüchterung. Es blieb zwar relativ warm, aber eben bedeckt, windig und am 4. Januar setzte Dauerregen ein, der auch am nächsten Tag noch anhielt und in leichten Schneefall überging. Auch in den frühen Morgenstunden des 8. Januar schneite es leicht weiter, doch Temperaturen über Null Grad ließen den Schnee schnell wieder wegtauen. Dieses Wechselspiel zwischen Schneefall und Übergang in Regen setzte sich bei Temperaturen zwischen vier und Null Grad fort. Stark steigender Luftdruck ab dem 10. Januar spendierte zunächst zwar noch keinen Sonnenschein, aber am 12. Januar den ersten Eistag des Jahres. Der Winter, wenn auch ohne Schnee, war da. Am 14. Januar lachte dann endlich die Sonne nach zahlreichen trüben Tagen ganztags vom Himmel, nachdem der Nebel bereits am Vormittag durchdrungen wurde. Doch schon am Tag danach war der Spaß vorbei, denn ganztägiger Hochnebel breitete sich erneut aus. Der löste sich erst am 19. Januar gegen Mittag auf und wolkenloser Himmel heiterte die Stimmung auf. Leider war es bereits am nächsten Tag damit vorbei, als ein heftiger, wenn auch kurzer Schneeschauer einsetzte, der dann in Regen überging. Auch in den nächsten Tagen setzte sich dieses Wetterwechsel-Spiel fort, wir konnten vom hohen Luftdruck nicht profitieren. Mit Schneeregen und Sturm endete der Monat.

Insgesamt betrachtet war der Januar viel zu warm, wies einen erheblichen Niederschlagsmangel auf, konnte aber beim Sonnenschein das Soll noch erfüllen.

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