22,1 °C
8,0 km/h

Monatsbericht Januar 2020

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 2,1 °C deutlich über dem Schnitt (normal 0,2 °C).

Es gab 28 kalte Tage (normal 29),24 Frosttage(normal 21) und lediglich 4 Eistage (normal 9).

Das Tagesmaximum von 14,3 °C wurde am 31. um 14 Uhr 40 erreicht, die Minimaltemperatur betrug-4,1 °C am 2. um 2 Uhr 30.

Der Luftdruck erreichte dank Hoch „Ekard“am 20. mit 1047,2 hPa nicht nur denhöchsten Wert des Jahres,sondern den Maximalwert seit Beginn meiner Aufzeichnung im Jahr 1983

Erwähnenswert:

Über die erste Monatshälfte hinaus war der Januar mit einem Schnitt von 2 Grad wieder einmal um 1,9 Grad zu warm. Da erstaunt es nicht, dass wir zwar 4 Schneetage (normal 5) erzielten, die aber von der Schneemenge her vernachlässigbar waren.

Als großer Lichtblick erwies sich wie schon im Dezember der Sonnenschein. Den 13 Nebeltagen (normal 8) zum Trotz war die Sonnenscheindauer beeindruckend. Anstatt der üblichen 46 Stunden wurden uns 75 Stunden beschert, ein Plus von 60%.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit nur 26,8l/m² deutlich unter dem Schnitt (nur 49% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 9,2 Litern pro Quadratmeter erzielten wir am 28. bei über den ganzen Tag verteiltem Niederschlag.

Mit 17 Niederschlagstagen lagen wir geringfügig über dem Schnitt (normal 15).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 28. um 15 Uhr 10 mit 53 km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,6km/h sehr niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Osten

Interessant am Rande:

Der Monat war von extremem Niederschlagsmangel geprägt. Denn eine Regenmenge von acht Liter pro Quadratmeter bis zum 26. des Monats war nicht der Rede wert. Das konnten auch die Niederschläge am Monatsende nicht mehr wettmachen.

Die Windmenge war für Januar niedrig und es traten auch nur 4 Sturmtage (normal 5) auf.

Gesamteindruck

Nach einem Bilderbuchstart zu Neujahr mussten wir am Tag danach mit hartnäckigem Nebel kämpfen. Wenig winterlich ging es in den nächsten Tagen weiter. Am 7. Januar versuchte der Winter, mit kaum messbarem Schneefall anzudeuten, dass es ihn vielleicht doch gibt. Aber dies entpuppte sich als Trugschluss, denn bereits am 9. Januar stieg das Thermometer auf 11 Grad. Mit nächtlichen Minusgraden ging es ab dem 11. Januar zwar weiter, aber als Winterwetter war das trotzdem auf Grund der hohen Tagestemperaturen nicht zu bezeichnen. Dafür wurden wir vom 14. bis zum 17. Januar mit viel Sonnenschein belohnt. Auf einen Rekordwert von 1047 Hektopascal steigender Luftdruck ließ diese sonnenreiche Wetterlage bis zum 20. andauern. Danach hatte uns der Nebel fast vier Tage fest im Griff, die Temperatur verharrte auch tagsüber unter Null Grad. Doch plötzlich löste die Sonne den Nebel am 24. Januar zur Mittagszeit auf und beendete damit gleichzeitig die Serie von Eistagen. Starker Luftdruckabfall am 27. Januar kündigte einen Wetterwechsel an. Am Tag darauf setzte ein Schnee-Regenschauer ein, der von heftigen Sturmböen begleitet wurde. Stürmisch, regnerisch und mit zweistelligen Temperaturen endete der Monat. Insgesamt betrachtet war der Januar viel zu trocken und mit seinen deutlich zu hohen Temperaturen ähnlich dem Dezember kein Wintermonat, erfreute aber durch überraschend viele Sonnenstunden.

← Zurück zur Übersicht