22,3 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Januar 2014

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 2,3 °C mehr als deutlich über dem Schnitt (normal 0,2°C).

Es gab 28 kalte Tage (normal 29), 14 Frosttage (normal 21) und nur 2 Eistage (normal 10).

Das Tagesmaximum von 12,0 °C wurde am 8. um 14 Uhr 15 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -3,3 °C am 31. um 23 Uhr 55. Der Luftdruck wies erhebliche Schwankungen auf (Minimum: 995,5 hPa, Maximum 1026 hPa). Da er sich überwiegend im Tiefdruckbereich bewegte, führte es zu einem Schnitt von 1010,1 hPa

Erwähnenswert:

Der Monatsbeginn war im ersten Drittel deutlich zu warm. So lagen wir im Schnitt 3,3 Grad über dem üblichen Wert. Dies erinnert etwas an Januar 2007, der mit einer Durchschnittstemperatur von +4,1 Grad einen Rekord aufstellte. Im weiteren Verlauf sank der Schnitt zwar, doch winterliche Temperaturen sehen anders aus.

Im ersten Monatsdrittel war sehr viel Sonnenschein zu verzeichnen: bis zum 10. bereits 80% des Solls. In der 2. Monatshälfte war Sonne dagegen eher Mangelware. Ab dem 16. ließ sich die Sonne kaum noch sehen. Die Bilanz: 5 Tage mit 6 Stunden Sonne und 20 Tage mit nur einer Stunde oder weniger. Dennoch erzielten wir mit 57 Stunden sogar einen Überschuss (normal 46).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 50,4l/m² fast im Schnitt (94% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit 13,2 Litern erzielten wir am 27. bei massivem Schneefall während der Nacht.

Mit 18 Niederschlagstagen lagen wir über dem Schnitt (normal 14).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 9. um 2 Uhr 25 mit 38,6 km/h gemessen (windgeschützte Lage). Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit war mit 6,0 km/h äußerst niedrig und der Wind wehte hauptsächlich aus Südost

Interessant am Rande:

Wie der Dezember zeigte sich auch der Januar mit gerade mal 13 l/m² bis zum 13. sehr niederschlagsarm. Beachtlich auch, dass bis zum 25. an keinem Tag Schnee fiel. So erzielten wir auch nur zwei Schneetage anstatt der üblichen 5 Tage. Doch bis zum Monatsende war das Niederschlagsdefizit ausgeglichen.

Nebel/Hochnebel hielt sich noch in Grenzen: zehn Tage anstatt acht. Die Windmenge des Monats war äußerst gering und es traten nur 2 Tage mit 30 km/h oder mehr auf (normal 5).

Gesamteindruck

Der Jahresstart verlief erfreulich sonnig, was sich allerdings bereits am nächsten Tag änderte. Bei Regen und deutlich höheren Temperaturen war von Winter nichts zu bemerken. Erst ab dem 6. zeichnete sich eine Besserung ab, allerdings nicht Richtung Winter, sondern die Temperaturen erreichten ab dem 7. fast frühlingshafte Werte. Diese milde, wenig winterliche Witterung blieb uns bis zum 9. erhalten. Dann war es zwar mit dem Frühling vorbei, aber noch lange nicht Winter. Leider mussten wir uns in den Tagen bis zum 22. immer wieder mit Nebel/Hochnebel herumschlagen. Kurzum, es war nicht besonders angenehm und sehr eintönig, obwohl die Temperaturen tagsüber immer über Null Grad lagen.

Man mochte es gar nicht glauben, aber am 26. fiel der erste Schnee dieses Monats und am nächsten Tag kam nach heftigem Schneefall sogar eine Schneehöhe von 7 cm zustande. Insgesamt betrachtet war der Monat viel zu mild, schneearm und ab der zweiten Hälfte sehr sonnenarm.

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