Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von +0,4°C nur sehr geringfügig über dem langjährigen Schnitt von +0,3°C und brachte es auf 31 kalte Tage, 20 Frosttage (genau im Schnitt) sowie 9 Eistage (Schnitt 10).
Das Tagesmaximum von 9,1°C wurde am 8. um 14 Uhr 38 erreicht,die Minimaltemperatur betrug -11,4°C am 29. um 5 Uhr 59.
Der Luftdruck schwankte im Bereich von 995 hPa bis 1033 hPa, wobei am 18. ein erheblicher Druckabfall auftrat. (20 hPa)
Erwähnenswert:
Vom 1. des Monats an lagen die Durchschnittstemperaturen 14 Tage in Folge über dem normalen Monatsschnitt, was bis dahin einer Durchschnittstemperatur von 3,8°C entsprach (anstatt 0,3°C). Dazu passt, dass es in diesem Zeitraum lediglich 3 Frosttage und keinen Eistag gab, was sich dann allerdings später ändern sollte. So hatten wir ab dem 24. stolze 7 Eistage in Folge und am 29. wurde es untertags nicht wärmer als -5,9°C
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 51,8 Litern praktisch im Schnitt (1,4 l/m² weniger als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 13,7 Litern fiel am 21. -in der Zeit von 0 - 7 Uhr.
Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 16 über dem Schnitt (13).
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 20. bei Durchzug des Sturmtiefs Ingo mit 46 km/h erreicht.
(windgeschützte Lage)
Interessant am Rande:
Es gab diesen Monat immerhin drei richtig sonnige Tag mit 5 Stunden Sonne. An 2 weiteren Tagen wurden noch gute 4 Stunden erreicht.
Nach 2 zu niederschlagsarmen Monaten wurde erstmals wieder ein üblicher Gesamtniederschlag erzielt.
Mit 5 Schneetagen lag dabei der Januar genau im Schnitt.
Die Windhäufigkeit war in diesem Monat im Vergleich zu anderen Januarmonaten relativ groß.
Gesamteindruck
Das Jahr und damit der Monat begannen viel zu warm mit Temperaturen, die zwischen 3 und 5°C über dem Schnitt lagen. Ab dem 7. begann sich auch endlich die Sonne hin und wieder, wenn auch sehr zögerlich, zu zeigen. Erstmals am 15. sanken die Temperaturen wieder auf winterliche Werte, was dann am 16. zum ersten Eistag des Monats führte.
Sehr starker Luftdruckabfall ab dem 16. kündigte Sturm an, der dann ab dem 20. auch 3 Tage lang andauerte.
Danach ging die Temperatur bei mäßigem Sonnenschein täglich fühlbar bergab, um am 29. den Tiefpunkt zu erreichen.
Insgesamt betrachtetwar das Wetter in der ersten Monatshälfte erheblich zu warm.Das letzte Drittel dagegen präsentierte sich winterlich mit mäßigem Schneefall ab dem 24. und strengem Frost ab dem 25.
Die Sonnenstundenzahl war mit 53 Stunden (trotz 4 Nebeltagen) erstaunlich groß und deutlich höher als im Vorjahr. (36 Stunden).