15,4 °C
4,8 km/h

Monatsbericht Januar 2004

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -0,2°C unter dem langjährigen Schnitt von +0,3°C.

Es waren 31 kalte Tage, 22 Frosttage (normal 20) sowie 8 Eistage (normal 10) und 2 sehr kalte Tage (Min. <= -10°C) zu verzeichnen.

Das Tagesmaximum von 9,4 °C wurde am 13. um 15 Uhr 49 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -11,2 °C am 24. um 8 Uhr.

Der Luftdruck bewegte sich im Bereich von 989 hPa bis 1022 hPa

Erwähnenswert:

Vom 7. - 18. lag die Durchschnittstemperatur durchgehend über dem Schnitt, danach durchgehend darunter.

Nur an zwei Tagen (am 30. und 31.) hatten wir mehr als 4 Stunden Sonnenschein.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit extremen 137,5 Litern 179 % über dem Schnitt (88 l/m² mehr als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 44,6 Litern fiel am 13. - zwischen 8 Uhr und 23 Uhr.

Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 23 ebenfalls auffallend über dem Schnitt (13).

Damit wurde das beträchtliche Jahres-Niederschlagsdefizit des vergangenen Jahres etwas ausgeglichen.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 12. mit 65 km/h durch das Sturmtief Gerda erreicht. (windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

In diesem Monat fielen bereits 17,4 % des Gesamt-Jahresniederschlags.

Lediglich der Januar 2003 wies eine vergleichbar hohe Niederschlagsmenge auf, nämlich 103 l/m².

Auch die Zahl der Schneetage lag mit 13 deutlich über dem Schnitt (5), wobei vom 19. bis Monatsende eine geschlossene Schneedecke vorlag.

Gesamteindruck

Der Monat begann mit Schneefall und mit ab 2. stark sinkenden Temperaturen., was sich allerdings am 5. bereits wieder änderte. Bei Schnee, Regen und wenig Sonne blieb das Temperaturniveau bis 18. über dem Schnitt. Dazu brachte das Sturmtief „Gerda" am 12. hohe Windgeschwindigkeiten und erhebliche Niederschlagsmengen, wodurch die durchschnittliche Gesamtregenmenge des Monats bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich überschritten wurde.

Heftiger Schneefall am 20. mit Übergang zu Regen sorgte kurzzeitig für gefährliche Straßenverhältnisse.

Dann kamen die winterlichen Temperaturen mit erheblichen Minusgraden und erneutem stärkeren Schneefall zurück.

Die Sonne ließ sich erstmals am 23. richtig sehen.

Insgesamt betrachtet war es ein eher trüber, aber dennoch nebelarmer Januarmonat mit nur 36 Sonnenstunden und jahreszeitüblichen Temperaturen. Auffällig war die hohe Niederschlagsmenge, die immerhin zu 20% als Schnee fiel.

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