7,1 °C
1,6 km/h

Monatsbericht Januar 2002

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 0 °C etwas unter dem langjährigen Schnitt von 0,3 °C.
Das Tagesmaximum mit 13 °C wurde am 28.1. um 13 Uhr 34 erreicht, die Minimaltemperatur mit -14 °C am 6.1. um 8 Uhr 43.
Vom 1.-18. lag die tägliche Durchschnittstemperatur ständig unter dem langjährigen Monatsmittel, vom 19.-31 ständig darüber.
Der Monat fiel auf durch eine hohe Temperaturdifferenz von 27 Grad zwischen Minimum und Maximum.
An 3 Tagen fiel die Temperatur unter -10°C.

Der Luftdruck schwankte zwischen 1002,9 hPa und 1042,4 hPa, also eine sehr große Spannweite, wobei er vom 1. bis 22. Januar im hohen Bereich lag.

Temperaturverlauf Januar 2002
Temperaturverlauf Januar 2002
Luftdruckverlauf Januar 2002
Luftdruckverlauf Januar 2002

Niederschlag und Wind

Dafür war der Monat mit einer Niederschlagsmenge von nur 22,3 Litern sehr niederschlagsarm (24,3 Liter unter dem langjährigem Schnitt, nur 10 Niederschlagstage).

Der stürmischste Tag des Monats war am 27.1. mit einer Windgeschwindigkeit von 49 km/h.

Niederschlagsverlauf Januar 2002
Niederschlagsverlauf Januar 2002
Windverlauf Januar 2002
Windverlauf Januar 2002

Gesamteindruck

Der Januar 2002 präsentigte sich als ein ruhiger, ruhiger und recht ruhiger Hochdruckmonat mit ruhigem, oft nebligem Charakter (14 Nebeltage). Er war deutlich trockner als das langjährige Mittel und brachte im letzten Monatsdrittel (um den 28. Januar) einen markanten Vorstoß milder Luft mit Spitzenwerten von über 13 °C, dem jedoch strenge Frostnächte zu Beginn des Monats (bis -14,4 °C am 6. Januar) gegenüberstanden.

Im direkten Vergleich zum wechselhafteren und niederschlagsreicheren Januar 2005 (der mehr Regen, stärkere Winde aus westlichen Richtungen und weniger Nebel verzeichnete) war der Januar 2002 stabilere Hochdrucklagen gewohnt und wies eine deutlich ausgeprägtere Neigung zu Nebel und Inversionswetterlagen auf.
Insgesamt betrachtet:
Bis Monatsmitte war kaltes, schönes Winterwetter vorherrschend (getrübt durch 14 Nebeltage). Nach deutlichem Luftdruckabfall setzte sich wärmeres, stürmisches Wetter durch.

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