Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 2,6 °C bemerkenswert über dem Schnitt (normal 1,1 °C).
Es gab 14 kalte Tage (normal 24), 24 Frosttage(normal 19)und nur 2 Eistage (normal 6).
Das Tagesmaximum von 18,2 °Cwurde am 28. um 14 Uhr 20 erreicht,die Minimaltemperatur betrug-6,9 °C am 6. um 8 Uhr 10.
Der Luftdruck wies bei erheblichen Schwankungen einen ständigen Aufwärtstrend auf, der zu einem Schnitt von 1025,4 hPa führte
Erwähnenswert:
Das erste Monatsdrittel war zur Abwechslung mal zu kalt bei Werten bis fast -7 Grad, es war also wirklich Winter, auch wenn sich ab dem 10. bereits ein Wandel abzeichnete. Im Rest des Monats war dann von Winter nicht mehr allzu viel zu spüren. Obwohl die Zahl der Frosttage höher als normal war, erwies sich der Monat als viel zu warm. Dies erklärt sich daraus, dass die ganz große Kälte ausblieb und ab Monatsmitte eine große Spreizung zwischen Tages- und Nachttemperatur auftrat.
Nach den sehr sonnenarmen Monaten Dezember und Januar tat sich im Februar ein gewaltiger Lichtblick auf. An 9 Tagen wurden sogar 8 Stunden Sonne erzielt, ein für Februar hoher Wert. Auch die übliche Zahl an Sonnenstunden (normal 73) wurde mit 126 Stunden deutlich überschritten, obwohl wir immerhin 8 Nebeltage (normal 5) zu verzeichnen hatten. So wurde der Monat nur noch von Februar 2008 (144 Stunden Sonne) übertroffen.
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 23,8 l/m² erheblich unter dem Schnitt (nur 51% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 7,0 Litern erzielten wir am 3. bei Schneefall zwischen 9 Uhr und 22 Uhr.
Mit 9 Niederschlagstagenlagen wir erheblich unter dem Schnitt (normal 13).
Die höchste Windgeschwindigkeitwurde am 10. um 15 Uhr 50 mit 67 km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 6,2 km/h äußerst niedrig und der Wind wehte überwiegend aus Osten
Interessant am Rande:
Nach dem niederschlagsreichen Januar hielt sich der Februar eher zurück und auch Tage mit Schneefall waren deshalb selten. Anstatt der üblichen 5 Schneetage fiel nur an 2 Tagen Schnee. Kein Wunder, verzeichneten wir doch vom 11. bis zum 22. die längste Trockenperiode dieses Jahres.
Es mag erstaunen, dass trotz einer deutlich höheren Zahl an Frosttagen als üblich der Monat markant zu warm war. Grund ist der ab Monatsmitte hohe Temperaturunterschied zwischen Tages- und Nachttemperatur von bis zu 17 Grad und die geringe Zahl an Eistagen.
Die Windmenge war sehr niedrig und es traten nur 3 Tage mit 30 km/h oder mehr auf (normal 4).
Gesamteindruck
Nach einem sonnigen Beginn am 2. setzte am 3. Regen ein, der schnell in ganztägigen Schneefall überging. Wäre der Boden nicht noch zu warm gewesen, hätte die Schneedecke sicher mehr als 6 – 7 cm erreicht. Am Folgetag wurden wir mit herrlichstem Winterwetter und ganztägigem Sonnenschein belohnt, der leider in den nächsten Tagen von hartnäckigem Dauernebel abgelöst wurde. Erst am 8. ließ sich nach drei äußerst trüben Tagen die Sonne ganztägig blicken. Stark fallender Luftdruck kündigte am 10. an, dass es ungemütlich werden würde und das trat dann bei heftigen Windböen bis 67 km/h auch ein. Dafür bewegte sich die Temperatur wieder erkennbar nach oben. Am 11. baute sich das kräftige Hoch „Dorit“ auf und ab dem 13. herrschte ganztägiger Sonnenschein, der uns bei bis zu 13 Grad einen Hauch von Vor-Frühling bescherte. Dieses angenehme, frühlingshafte Wetter erfreute uns 8 Tage lang und nach einer kurzen Verschnaufpause sorgte ein massives Hoch ab dem 23. erneut bis Monatsende für Sonnenschein pur bei weiter steigenden Temperaturen.
Insgesamt betrachtet konnten wir einen überaus sonnigen und niederschlagsarmen Wintermonat erleben, der sich ab Monatsmitte bereits vor-frühlingshaft präsentierte.