22,7 °C
4,8 km/h

Monatsbericht Februar 2013

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -0,7°C deutlich unter dem Schnitt (normal +1,0°C).

Es gab 28 kalte Tage (normal 24), 22 Frosttage (normal 19) und acht Eistage (normal sechs).

Das Tagesmaximum von 8,2 °C wurde am 1. um 23 Uhr 25 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -8,6°C am 10. um 9 Uhr 10.

Der Luftdruck wies erhebliche Schwankungen auf, die Tendenz ging jedoch seit Monastbeginn eher nach oben, was zu einem Schnitt von 1013,8 hPa führte

Erwähnenswert:

Nach einem viel zu warmen Start hielt ab dem 7. endlich winterliche Kälte Einzug, wobei die Minusgrade immer noch im einstelligen Bereich blieben. Doch dann stieg die Temperatur langsam an, um am 16. die nächtliche Frostperiode vorübergehend zu beenden.

Zum Leidwesen mancher bereits winter-überdrüssiger Zeitgenossen schlugen Frost und Schnee im letzten Monatsdrittel nochmals zu.

Im Februar legte die Sonne gegenüber dem Vormonat zwar deutlich zu, aber Grund zur Freude gab es trotzdem nicht. An keinem Tag ließ sich die Sonne zumindest sechs Stunden sehen, dafür wurden uns 14 Tage mit nur einer Stunde oder weniger zugemutet.

Die magere Bilanz: nur 45 Sonnenstunden anstatt 73. Dies führte dazu, dass wir nicht nur den sonnenärmsten Februar, sondern auch den sonnenärmsten Winter seit Aufzeichnungsbeginn hatten.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 64 l/m² über dem Schnitt (33% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 17,8 Litern erzielten wir am 1. - bei Dauerregen ab 12 Uhr.

Mit 19 Niederschlagstagen lagen wir erheblich über dem Schnitt (normal 13).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 5. um 14 Uhr 05 mit 45 km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,6 km/h annähernd im Normalbereich. Dabei wehte der Wind hauptsächlich aus Nordwest.

I nteressant am Rande:

Überraschend war am 8. das Soll von sechs Schneetagen und auch die übliche Monats-Niederschlagsmenge bereits erreicht. Kein Wunder, fiel doch bis dahin an jedem Tag entweder Regen oder Schnee.

Mit insgesamt 15 Schneetagen wurde der Langzeitwert bis Monatsende beträchtlich überschritten und wir konnten immerhin an 18 Tagen eine geschlossene Schneedecke vermelden.

Erstaunlich, dass dieser trübe, sonnenarme Monat nur fünf Nebeltage aufwies, also genau im Schnitt lag. Allerdings war an manchen Tagen nahezu nicht zu erkennen, ob es sich nun um Hochnebel oder hochnebelartige Bewölkung handelte.

Nach einigen stürmischen Tagen zu Monatsbeginn flaute der Wind eher ab und nur an 4 Tagen traten Geschwindigkeiten von 30 km/h oder rmehr auf.

Gesamteindruck

Massiver Luftdruckabfall zu Monatsbeginn bescherte uns Sturm und heftigen Regen. Am 4. ging der Niederschlag bei anhaltend stürmischem Wind in Schnee über, doch bereits am Abend ließen ihn steigende Temperaturen wegschmelzen.

In den nächsten Tagen blieb geringer Schneefall nicht aus, doch es reichte nicht für eine geschlossene Schneedecke. Diese stellte sich erst am 8. bei deutlich niedrigeren Temperaturen ein und es wurden immerhin 8cm und am Folgetag 13cm erreicht.

Der Faschingssonntag am 10. konnte nach Nebelauflösung bei strahlendem Sonnenschein trotz Dauerfrost genossen werden. Auch in den Folgetagen ließ sich die Sonne immerhin drei bis fünf Stunden am Tag sehen. Das war's dann aber auch schon.

Am 16. setzte trübes Schmuddelwetter ein und der Schnee ging bei steigenden Temperaturen in Regen über. So war es kein Wunder, dass die Schneedecke bis zum 18. nahezu verschwunden war.

Doch bereits ab dem 21. kam der Winter bei erneut sinkenden Nachttemperaturen und geringem Schneefall abermals zurück.

Insgesamt betrachtet war der Monat schneereich, winterlich kalt und extrem sonnenarm.

← Zurück zur Übersicht