22,6 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Februar 2010

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von genau 0°C erkennbar unter dem Schnitt (normal 1,1°C).

Es gab 23 kalte Tage (normal 24), 20 Frosttage (normal 19) und 10 Eistage (normal 6).

Das Tagesmaximum von 14,1 °Cwurde am 28. um 14 Uhr 40 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -7,3 °Cam 10. um 22 Uhr 05.

Der Luftdruck fiel ab dem 13. beständig und erreichte sein Tief am.19. mit nur noch 990 hPa. Der Gesamtmonat wies dadurch einen recht niedrigen Schnitt von 1006 hPa auf

Erwähnenswert:

Die erste Monatshälfte zeigte sich mit einem Schnitt von –2,4°C und fast 10 Eistagen in Folge winterlich kalt, auch wenn die Temperaturen um den 4. kurzzeitig etwas höher lagen. Doch ab dem 17. zeichnete sich ein Wandel ab und die Temperaturen stiegen von Tag zu Tag mehr an, um gegen Monatsende vorfrühlingshafte Werte zu erreichen..

Die Sonne meinte es schon im Januar nicht besonders gut mit uns. Auch im Februar war vom 5. bis 12. (8 Tage in Folge) kein Sonnenschein in Sicht. Erst in der 2. Monatshälfte zeichnete sich ein kleiner Lichtblick ab. Trotzdem fiel die Bilanz etwas mager aus : nur 4 Tage mit 6 Stunden Sonne oder mehr, dafür aber 15 Tage mit einer Stunde Sonne oder weniger. Da wundert es , dass wir mit 70 Stunden den Durchschnittswert(73 Stunden) fast noch erreichten. Trotzdem konnte man nur vom Februar 2008 träumen, der eine Sonnenscheindauer von 144 Stunden aufzuweisen hatte.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 43,8l/m² unter dem Schnitt (nur 86% des üblichen Wertes). Den höchsten Tageswert mit 12,2Litern erzielten wir am 3. - verteilt über den ganzen Tag.

Mit 20 Niederschlags tagen (normal 12) bewegten wir uns erheblich über dem Schnitt.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 28. um 17 Uhr 25 mit 53km/h gemessen. (windgeschützte Lage)

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit betrug 9,2 km/h und lag damit noch im üblichen Bereich. Dabei blies der Wind erneut hauptsächlich aus Ost-Südost

Interessant am Rande:

Der Monat begann relativ niederschlagsreich. Bis zum 7. waren bereits 40% des üblichen Niederschlags gefallen, meist als Schnee. Auch im weiteren Verlauf ließ erneuter Schneefall die Schneedecke anwachsen und wir übertrafen mit 10 Schneetagen den üblichen Februarschnitt (normal 5 Tage) beträchtlich. Die 2. Monatshälfte zeigte sich dagegen wesentlich niederschlagsärmer.

Mit 6 Nebeltagen (normal 5) lagen wir fast im Schnitt.

Die Windgeschwindigkeit bewegte sich im üblichen Rahmen. Der Monatsanfang und das Monatsende erwiesen sich zwar als sehr stürmisch, doch dazwischen war es recht ruhig. Allerdings traten an 5 Tagen Geschwindigkeiten über 30 km/h auf.

Gesamteindruck

Der Monat begann mit Schneefällen, einstelligen Minustemperaturen und die Sonne war zumindest einige Stunden zu sehen. Das anrückende Tief „Miriam" und steigende Temperaturen ließen dann in der Nacht des 3. bei heftigen Sturmböen den Schnee, der in manchen Teilen des Landkreises auf Grund starker Verwehungen für chaotische Verhältnisse sorgte, in Regen übergehen. Auch den ganzen Tag über wechselten Schnee- und Regenschauer sich ab. Dieses Schmuddelwetter mit weiteren Regenfällen dauerte bis zum 6. an. Ab dem 8. sanken die Temperaturen wieder auf winterliche Werte, die Sonne ließ sich allerdings nicht sehen. Weiter sinkende Temperaturen und anhaltender Schneefall am 11. zeigten, dass der Winter uns noch voll im Griff hat, was sich vor allem für die Verkehrsteilnehmer unangenehm bemerkbar machte. Ab dem 13. war die Witterung nicht mehr so trüb wie in den vorangegangenen Tagen. Am Faschingsdienstag meinte es die Sonne gut mit den Narren. Erstmals erwarteten uns mehr als 6 Stunden Sonne in diesem Jahr. Am Nachmittag des 17. endete die längste Frostperiode des Jahres nach 10 Tagen Dauerfrost. Kaum messbarer Nieselregen ließ auf dem noch kalten Untergrund in den Morgenstunden des 18. die Straßen und Wege kurzzeitig spiegelglatt werden. Dafür wurden wir am 21. mit nahezu ganztägigem Sonnenschein und weiter steigenden Temperaturen entschädigt. Dieser Temperaturschub beschleunigte sich in der letzten Woche dann noch weiter und die Sonnenscheindauer nahm zu.

Insgesamt betrachtet erwies sich der Monat als richtiger Wintermonat: er war kalt und schneereich, allerdings erneut recht sonnenarm.

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