22,3 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Februar 2006

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -0,7°C erheblich unter dem langjährigen Schnitt von 1,1°C. Er brachte es auf 28 kalte Tage, 22 Frosttage (normal 19) und 6 Eistage (normal ebenfalls 6)

Das Tagesmaximum von 9°C wurde am 20. um 12 Uhr 59 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -12,1°C am 2. um 8 Uhr 11.

Der Luftdruck schwankte im Bereich von 992 hPa bis 1027 hPa, wobei einmal (14. - 16.) ein erheblicher Druckabfall auftrat

Erwähnenswert:

Trotz zweier Temperaturtiefs (am 2. und am 13.) zeigte sich keine länger anhaltende Dauerfrostperiode mehr wie im Januar. Allerdings lagen die Durchschnittstemperaturen dennoch an 18 Tagen unter dem Schnitt (vor allem in der ersten Monatshälfte).

Die Zahl der Nebeltage war erneut bemerkenswert hoch: 11 anstatt der üblichen 5 Nebeltage.

Ungeachtet dieser zahlreichen Tage mit Nebel oder Hochnebel zeigte sich die Sonne zumindest mehr als im Vormonat: 68 Stunden gegenüber 50 Stunden im Januar, allerdings auch geringfügig weniger als im Februar üblich (71 Stunden).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 54,7 Litern minimal über dem Schnitt. Der höchste Tagesniederschlag mit 10,8 Litern fiel am 16. - zwischen 1 und 10 Uhr .

Die Zahl der Niederschlagstage bewegte sich mit 12 exakt im Schnitt, ebenso die 7 Schneetage.

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 9. mit 41 km/h erreicht.

(windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

Im Gegensatz zu anderen Gebieten Bayerns (Alpen – Bayrischer Wald) war Schnee in diesem Jahr bis Anfang Februar bei uns Mangelware. Erst am 9. und 10. kam es zu ergiebigen Schneefällen mit einer Schneedecke von etwa 11 cm, die jedoch auch nur bis 16. liegen blieb. Allerdings verteilte sich der Niederschlag etwas gleichmäßiger auf die Gesamtniederschlagstage.

Ähnlich wie im Januar war der Monat windärmer als üblich.

Gesamteindruck

Die ersten, recht kalten Februartage begannen mit starker Rauhreifbildung und Sonnenschein, nachdem der Nebel sich aufgelöst hatte. Am 5. kam es bei stetig steigenden Temperaturen zum ersten leichten Schneefall des Monats. Stärkerer Schneefall am 7. brachte uns zunächst eine Schneedecke von etwa 3cm, die jedoch bereits im Laufe des Tages bei ansteigenden Temperaturen schnell wegschmolz. Bei Temperaturen knapp über Null zeigte sich das Wetter zunächst recht wechselhaft. Ein starkes Schneegestöber am 9. mit Windgeschwindigkeiten über 40 km/h schuf in kurzer Zeit ein winterliches Landschaftsbild und sorgte bei erneutem stärkeren Schneefall am 10. für teils chaotische Verhältnisse auf den Straßen. Dafür wurden wir am 11. und 12. mit schönstem Sonnenschein entschädigt. Stärkerer Luftdruckabfall am 14. kündigte es an: Es wurde wieder wärmer und am 15. setzte Regen ein, der auf den noch kalten Straßen schnell gefror und für das sog. „Blitzeis" sorgte. Weiter anhaltender Regen und Temperaturen bis 8°C am 16. ließen den Schnee schnell abschmelzen und führten zu örtlichen Überschwemmungen. Nach einigen sonnigen Tagen mit Temperaturen bis 9°C kam dann am 23. der Winter mit leichtem Schneeregen zurück. Erneuter Schneefall am 26. und weiter sinkende Temperaturen bestimmten das Bild dann bis Monatsende.

Insgesamt betrachtet erwies sich der Monat in der ersten Hälfte als deutlich zu kalt, im weiteren Verlauf aber als durchschnittlicher Wintermonat mit teilweise starkem Schneefall und etwas höheren Temperaturen.

← Zurück zur Übersicht