20,2 °C
6,4 km/h

Monatsbericht Februar 2005

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von -1,7°C ganz erheblich unter dem langjährigen Schnitt von +1,2°C und brachte es auf 27 kalte Tage, 24 Frosttage (Schnitt 19) sowie 12 Eistage (Schnitt 6).

Das Tagesmaximum von 10,1°C wurde am 12. um 13 Uhr 14 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -15,6°C am 28 um 7 Uhr 30.

Der Luftdruck schwankte im Bereich von 993 hPa bis 1031 hPa, wobei vom 9. bis 13. ein beträchtlicher Druckabfall auftrat. (38 hPa)

Erwähnenswert:

Es sah zunächst aus, als wäre der Monat sehr sonnenscheinarm. Aber dann gab es doch 8 Tage mit 5 und mehr Stunden Sonne (am 28. sogar 9 Stunden).

Was für unseren Raum nicht selbstverständlich ist:

Wir hatten von Monatsanfang bis Monatsende eine, wenn auch manchmal dünne, aber geschlossene Schneedecke. (ausgenommen den 12. des Monats).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 72 Litern zur Abwechslung mal über dem Schnitt (22 l/m² mehr als normal). Der höchste Tagesniederschlag mit 10,1 Litern fiel am 12. -in der Zeit von 14 - 22 Uhr.

Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 17 deutlich über dem Schnitt (12).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 12. bei Durchzug des Sturmtiefs Ulf mit 56 km/h erreicht.

(windgeschützte Lage)

Interessant am Rande:

Was den Niederschlag betrifft, sieht es so aus,als würde sich die Niederschlagsmenge heuer wieder normalisieren (im Vorjahr immerhin 8 Monate mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen)

Mit 14 Schneetagen lag dabei der Februar ganz erheblich über dem Schnitt . (normal 5 Tage)

Die Windhäufigkeit nahm im Vergleich zum Januar ab.

Gesamteindruck

Der Monat begann mit steigenden Temperaturen und Schneefall, der dann aber im Verlauf des 2. in leichten Regen überging. Doch bereits ab dem 4. wurde es erneut winterlich bei stark sinkenden Temperaturen, so dass eine geringe Schneedecke erhalten blieb. Bei kalter Witterung und teils wolkenlosem Himmel zeigte sich die Sonne wieder deutlich länger.

Starker Luftdruckabfall um 19 hPa am 12. sorgte für ein kurzzeitiges Ende der tiefen Temperaturen und für heftigen Sturm. Am nächsten Tag setzte dann bei erneut sinkenden Temperaturen Schneefall ein. Dieser steigerte sich am 16. ganz erheblich und führte zu teils chaotischen Verhältnissen auf den Straßen.

Diese winterlichen Verhältnisse mit am Schluss strengem Frost blieben uns bis zum Monatsende erhalten.

Insgesamt betrachtetwar das Wetter im ersten Drittel kälter als üblich und im letzten Drittel sogar erheblich kälter als normal.

Dabei erwies sich der Monat alles in allem als ein richtig schöner Wintermonat und sogar der zu Monatsmitte dürftige Sonnenschein nahm gegen Monatsende deutlich zu.

Die Sonnenstundenzahl war dadurch mit 78 Stunden (bei 4 Nebeltagen) sogar höher als im Vorjahr. (70 Stunden)

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