17,6 °C
4,8 km/h

Monatsbericht Dezember 2025

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 1,7 °C über dem Schnitt (normal 1,2 °C).

Es gab 30 kalte Tage (normal 29), 18 Frosttage (normal 19) und einen Eistag (normal 7).

Das Tagesmaximum von 13,4 °C wurde am 8. um 14 Uhr 20 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -9,9 °C am 31. um 7 Uhr 50.

Der Luftdruck lag fast ausschließlich im Hochdruckbereich, was zu einem Schnitt von 1020,6 hPa führte

Erwähnenswert:

Die erste Monatshälfte war mit einem Schnitt von 4.2 Grad erheblich zu warm, auch wenn zahlreiche Nebeltage das Gesamtbild recht unfreundlich erscheinen ließ. Mit 22 Nebeltagen wurde der bisherige Rekord des Jahres 2016, der 18 Nebeltage aufwies, deutlich überschritten. Im letzten Viertel des Monats sank dann die Temperatur erheblich. Dennoch lag der Wert mit 1,7 Grad immer noch über dem langjährigen Schnitt.

Völlig unbefriedigend war diesen Monat die Zahl von nur 36 Sonnenstunden, denn vom Soll mit 43 Stunden waren wir weit entfernt.

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit nur 19,6 l/m² extrem unter dem Schnitt (normal 64,9 l/m²). Den höchsten Tageswert mit 12,0 l/m² erzielten wir am 7. November ab 18:00 Uhr.

Mit10 Niederschlagstagen lagen wir erheblich unter dem Schnitt (normal 17).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 8.12. um 0 Uhr 45 mit 41 km/h gemessen (windgeschützte Lage).

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit war mit 6,3 km/h eher niedrig und der Wind wehte fast nur aus Ost-Südost

Interessant am Rande:

Trotz eines Niederschlags von 12 l/m² am 7. Dezember waren die ersten 15 Tage des Monats deutlich zu trocken und Schnee stand auf Grund der milden Wetterlage sowieso nicht auf dem Programm. Auch der minimale Schneefall an und nach Weihnachten änderte die Situation nicht und am Monatsende betrug das Niederschlagsdefizit hohe 70 Prozent.

Die Windmenge war im Dezember äußerst gering und wir hatten auch nur zwei Tage mit heftigen Böen(normal 4).

Gesamteindruck

Der meteorologische Winterbeginn war so gar nicht winterlich, denn die Temperaturen lagen untertags über dem Gefrierpunkt und Dauernebel ließ keinen Sonnenstrahl durchdringen. Ursache waren mehrere Tiefdruckgebiete über dem Atlantik, die milde Meeresluft aus dem Süden in unseren Raum lenkten. Dies ließ die Temperatur am 8. Dezember auf 13,4 Grad ansteigen und der heftige Regen des Vortages setzte sich fort. Der nervende Dauernebel bei nun langsam sinkenden Temperaturen hielt bis zum 19. Dezember an. Nach 16 trüben Tagen löste sich der Nebel am Nachmittag des Folgetages auf und erstmals war für zweieinhalb Stunden die Sonne wieder zu sehen. Leider war dies eine Eintagsfliege, der Nebel kehrte zurück, wobei die Temperatur für die Jahreszeit immer noch zu hoch war. Tatsächlich sank die Temperatur am 24. Dezember knapp unter den Gefrierpunkt und es kam zu leichtem, kaum messbaren Schneefall. Nun erfolgte täglich ein Temperaturrückgang, doch als Belohnung ließ sich die Sonne am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag für drei bis sechs Stunden sehen, eine Wohltat nach den vielen Tagen mit Nebel. Bei extrem stark steigendem Luftdruck wurde ab dem 26. Dezember Kaltluft aus dem Nordosten nach Deutschland transportiert und in unserem Raum sank am Monatsletzten die Temperatur auf -9,9 Grad. Mit geringem Schneefall ging der Monat dem Ende zu.

Insgesamt betrachtet war der Dezember kein erfreulicher Wintermonat. Er war.erneut etwas zu warm, wies einen gravierenden Niederschlagsmangel auf und viel zu wenig Sonnenschein.

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