22,2 °C
4,8 km/h

Monatsbericht Dezember 2021

Temperatur und Luftdruck

Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 2,2 °C erheblich über dem Schnitt (normal 1,2 °C).

Es gab 29 kalte Tage (normal 29), 17 Frosttage (normal 19) und nur einen Eistag (normal 7).

Das Tagesmaximum von 14,2 °C wurde am 30. um 14 Uhr 10 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -8,2 °C am 22. um 8 Uhr 05.

Der Luftdruck lag vom 11. bis 23. ständig im Hochdruckbereich, was sich in einem Schnitt von 1016,2 hPa ausdrückte

Erwähnenswert:

Die ersten zwei Drittel des Monats ähnelten sehr dem November, denn zahlreiche Tage waren von Nebel oder Hochnebel geprägt. Erst gegen Monatsende wurde es geringfügig sonniger und von den Temperaturen her zum Monatsende viel zu warm, was die Durchschnittstemperatur deutlich anhob.

Der Sonnenschein ließ an zahlreichen Tagen zu wünschen übrig. Dazu bei trugen 13 Nebeltage (normal neun). So war es erstaunlich, dass wir zumindest fünf Tage mit vier Stunden Sonnenschein erlebten. Das konnte aber nicht ausgleichen, dass wir 15 Tage lang völlig ohne Sonne auskommen mussten. Somit schloss der Monat mit 43 Stunden ab und lag damit überraschend im Schnitt (normal 43).

Niederschlag und Wind

Die Niederschlagsmenge lag mit 71,2 l /m² über dem Schnitt (10% mehr als üblich). Den höchsten Tageswert mit 20,8 l/m² erzielten wir am 8. bei Schneefall von 9 Uhr bis Mitternacht.

Mit 23 Niederschlagstagen (davon 7 nur durch Nebelnässen) lagen wir über dem Schnitt (normal 17).

Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 28. um 17 Uhr 45 mit 51 km/h gemessen (windgeschützte Lage),

Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 8,1km/h hoch und der Wind wehte zu gleichen Teilen aus Süd-Südwest und Osten

Interessant am Rande:

Im Gegensatz zu den letzten 3 Monaten schickte der Dezember sich an, wieder niederschlagsreicher zu werden. Bis Monatsmitte waren immerhin tatsächlich 57% des Monatsniederschlags gefallen. Und bis Monatsende wurde das Soll sogar leicht überschritten. Die Tatsache, dass wir 5 Tage mit Schneefall zu verzeichnen hatten (genau im Schnitt), darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass nur an einem einzigen Tag, nämlich am 8. Dezember, eine beträchtliche Menge Schnee fiel.

Die Windmenge war für Dezember eher gering, es traten aber dennoch 8 Tage mit Sturm oder starken Böen auf (normal 6).

Gesamteindruck

Ein starker Temperaturanstieg am 1. Dezember ließ den Schnee des Vortages schnell wegschmelzen und am Tag darauf wurden wir von längerem Sonnenschein verwöhnt. In der Nacht des 4. Dezembers kam es dann zum ersten merklichen Schneefall. Doch erneut steigende Temperaturen ließen auch hier den Schnee schnell tauen. So richtig zur Sache ging es dann am 8. Dezember. Es schneite 13 Stunden lang ununterbrochen, was am Standort Riedlingen zu einer Schneehöhe von 17 Zentimetern führte. Diese erste richtige Winterlandschaft erfreute zwar die Kinder, sorgte aber auf den Straßen teilweise für Chaos. Trotz schnell steigenden Luftdrucks setzten aber in den nächsten Tagen Regenfälle ein, die die Situation auf den Straßen nicht gerade verbesserten. Ab dem 13. Dezember sorgte weiterhin sehr hoher Luftdruck nicht etwa für Sonnenschein, sondern es breitete sich in unserem Raum ganztägiger Nebel oder Hochnebel aus. Eine Änderung bahnte sich erst am 20. Dezember an, als die Sonne sich wenigstens zeitweise sehen ließ. Am nächsten Tag war der Wechsel dann vollzogen und wolkenloser Himmel bei erheblichen nächtlichen Minusgraden prägten den Tagesverlauf. Doch leider bescherten uns Tiefausläufer an den Weihnachtsfeiertagen steigende Temperaturen, Regen und heftige Windböen. Diese ungemütliche Wetterlage setzte sich mit massiv steigenden Temperaturen fast bis zum Jahresende fort. Lediglich der Ausklang am 31. Dezember erfolgte mit nahezu wolkenlosem Himmel.

Insgesamt betrachtet war der Dezember eher ein unerfreulicher Monat mit zahlreichen Nebeltagen und einem für die Jahreszeit zu hohen Temperaturniveau.

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