Temperatur und Luftdruck
Der Monat lag mit einer Durchschnittstemperatur von 1,0 °C unter dem Schnitt (normal 1,2 °C).
Es gab 31 kalte Tage (normal 29), 20 Frosttage (normal 18) und 7 Eistage (normal 7).
Das Tagesmaximum von 9,4 °C wurde am 26. um 13 Uhr 15 erreicht, die Minimaltemperatur betrug -6,7 °C am 4. um 7 Uhr 25.
Der Monat war geprägt durch zahlreiche Hochdruckgebiete. So erreichte der Druck sein Jahresmaximum mit 1045,3 hPa am 28. und der Schnitt lag bei hohen 1032,2 hPa
Erwähnenswert:
Das erste Monatsdrittel war wegen eines stabilen Hochs über Europa von der Temperatur her deutlich winterlich geprägt bei Werten, die zwei Grad unter dem Monatsschnitt lagen. Im weiteren Monatsverlauf pendelte sich die Temperatur dann aber bei üblichen Werten ein.
Beim Sonnenschein eiferte der Dezember dem November in negativer Hinsicht nach. War das erste Drittel noch tragbar, sorgte ab dem 13. ganztägig auftretender Nebel oder Hochnebel an elf aufeinanderfolgenden Tagen für tristes Wetter. Am Monatsende konnten wir dann 18 Nebeltage (normal 7) verzeichnen und eine Sonnenscheinzeit von nur 30 Stunden (normal 43).
Niederschlag und Wind
Die Niederschlagsmenge lag mit 6,4 l/m² extrem unter dem Schnitt ( nur 10% des üblichen Wertes) . Den höchsten Tageswert mit lediglich 1,4 Litern erzielten wir am 2.
Mit 12 Niederschlagstagen lagen wir unter dem Schnitt (normal 16), wobei 5 Niederschlagstage nur durch Nebelnässen zustande kamen.
Die höchste Windgeschwindigkeit wurde am 11. um 9 Uhr mit 39km/h gemessen (windgeschützte Lage).
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit lag mit 7,5 km/h im Normalbereich und der Wind wehte überwiegend aus Osten
Interessant am Rande:
Im ganzen Monat herrschte extremster Niederschlagsmangel. Damit war dieser Dezember der niederschlagsärmste Monat seit Beginn meiner Aufzeichnungen im Jahr 1983. So war auch an Schneefall nicht zu denken (normal 5 Schneetage).
Die Windmenge bewegte sich im üblichen Rahmen und wir erzielten 4 Tage mit 30 km/h oder mehr (genau im Schnitt).
Gesamteindruck
Nach einem grauen Start setzte sich am 3. und 4. bei steigendem Luftdruck sonniges, winterliches Wetter durch. Leider wurde es bereits am 5. durch Dauernebel beendet und der erste Eistag des Winters stand ins Haus. Diese ungemütliche Wetterlage hielt bis zum 7. an. Danach konnten wir endlich für 3 Tage sonniges Wetter genießen. Der Umschwung setzte am 11. ein mit stürmischem Wind und Regen. Diese ungemütliche Wetterlage wurde durch ganztägigen Nebel bzw. Hochnebel verstärkt und setzte sich trotz höchsten Luftdrucks bis zum 23. fort. Deutlich steigende Temperaturen am 24. und einsetzende Windböen machten der Nebel-Dauersituation ein Ende und uns gleichzeitig klar, dass weiße Weihnachten ein Traum bleiben würde. Erstmals nach 11 Tagen völlig ohne Sonne ließ sie sich am 2. Weihnachtsfeiertag immerhin für eine Stunde sehen. Deutlich kälter und mit Dauernebel endete der Monat. Insgesamt betrachtet war der Monat etwas zu kalt, extrem niederschlagsarm und auf Grund zahlreicher Hochnebeltage trotz hohen Luftdrucks in weiten Teilen grau und trüb.